Erstes Gespräch zur Nachbarschaftshilfe

Breitenbacher wollen sich helfen

Informationen zum Thema „Nachbarschaftshilfe“: Von rechts: Stephan Wachsmuth, Volker Jaritz, Walter Glänzer und Michael Zehender. Foto: Löwenberger

Breitenbach/H. Über 40 Frauen und Männer waren der Einladung von Bürgermeister Volker Jaritz zu einem ersten Sondierungsgespräch zum Thema Nachbarschaftshilfe in den Theater-Treff in Breitenbach am Herzberg gefolgt.

Die Moderation der Veranstaltung übernahm der Leiter der Koordinierungsstelle Generationenhilfen im Landkreis Hersfeld Rotenburg, Stephan Wachsmuth. Hauptredner des Abends aber waren Neuensteins Bürgermeister Walter Glänzer und der Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Obergeis, Michael Zehender, weil die Neuensteiner bereits vor fünf Jahren den Verein „Menschen unterstützen Menschen“ (MuM) gegründet haben und über ihre Erfahrungen informieren sollten. Man müsse das Projekt mit sehr viel Vorsicht und Fingerspitzengefühl angehen, sagte Glänzer. Er berichtete von Beispielen, bei denen Hilfeleistungen sehr gerne angenommen würden und auch gut funktionierten. Andererseits gäbe es gerade in den kleineren Dörfern noch viele gewachsene Strukturen, in denen sich die Menschen gegenseitig unterstützten, und weitere Hilfsaktionen nicht notwendig seien.

Trotzdem war man sich einig, in Zukunft die gegenseitige Unterstützung zu koordinieren und entsprechende Konzepte in „der Schublade“ zu haben.

Die Breitenbacher haben jetzt erst einmal ein paar Wochen Zeit, über die vielen angesprochenen Aspekte der Nachbarschaftshilfe nachzudenken, ehe das Thema in einem weiteren Treffen konkretisiert werden soll. (red/lö)

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