So wie’s früher mal war

Adventsmarkt und Museumseröffnung in Oberjossa

Alte Gerätschaften ausgestellt: Jörg Stiebing (links) betrachtet mit Ehefrau Silke und Schwiegersohn die Gegenstände – hier einen Schleifstein. Foto: Miehe

Oberjossa. Ein kleines Museum am Lutherweg möchte Jörg Stiebing in Oberjossa aufbauen. 

Und seine noch bescheidenen Anfänge stellte er am vierten Advent im Rahmen eines kleinen Adventsmarktes schon mal den Nachbarn aus Oberjossa und vielen anderen Gästen vor. Pilgerer auf dem Lutherweg sollen dort Station machen und Einblicke in das Leben von früher erhalten.

Nachdem er vor einem Jahr seine Nebenerwerbslandwirtschaft aufgegeben hatte, will Stiebing nun die vorhandenen Gebäude zum Ausstellen alter Maschinen und Gerätschaften nutzen. So konnten die ersten Besucher eine alte Feldschmiede, eine Schnitzbank und einen Schleifstein ebenso begutachten wie eine Dezimalwaage oder eine alte Nähmaschine.

Erklären, wie Gerätschaften genutzt wurden

Vielen älteren Besuchern waren dies durchaus noch vertraute Gerätschaften und so konnten sie den jüngeren erklären, wie und wozu diese früher benutzt wurden.

Sicherlich wurden einige Mitbürger angeregt, auch auf ihrem Gehöft nach alten Dingen Ausschau zu halten und noch vorhandene Gegenstände mit auszustellen, anstatt diese zu vernichten.

Ehefrau Silke Stiebing offerierte den zahlreichen Besuchern kostenlos Kaffee und Kuchen, so dass man sich beim Stelldichein wohl gerne über die vergangenen Zeiten ein bisschen austauschte.

Von Brunhilde Miehe

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