Fahrsicherheitskonzept von K+S ausgezeichnet

Auch unter Tage muss es richtig rollen

Siegerehrung: Für K+S holt sich Uwe Ziegenbein (5. von rechts) die Auszeichnung des VDSI ab. Foto: DVR/Jörg Loeffke

Philippsthal. Das Fahrsicherheitskonzept des Kaliwerkes Werra mit dem Titel „Fit for Fahr’n“ wurde auf der A+A in Düsseldorf mit dem zweiten Platz ausgezeichnet. Die A+A ist die weltweit größte und wichtigste Fachmesse für Arbeitsschutz und Arbeitssicherheit. Der Verband Deutscher Sicherheitsingenieure (VDSI) und der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR) präsentierten die Gewinner des Wettbewerbs „Unterwegs – aber sicher!“

Eine Fachjury mit Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft, Medien und Verbänden hatte aus 19 Bewerbern die Gewinnerbeiträge ermittelt. Das Fahrsicherheitskonzept „Fit for Fahr‘n“ wird bereits seit Jahren erfolgreich im Kaliwerk Werra angewendet. Im Werk Werra sind fast 2000 Fahrzeuge, Maschinen und Anhänger im Einsatz – das Gros davon unter Tage.

Ziele des Fahrsicherheitskonzeptes sind es, die Fahrkompetenz der Mitarbeiter zu stärken, sie für Gefahren zu sensibilisieren und zu umsichtigem und verantwortungsvollem Fahren sowohl im beruflichen als auch im privaten Umfeld zu motivieren. Die vielfältigen Angebote richten sich an alle Altersgruppen: vom Auszubildenden bis hin zum Bergmann mit langjähriger Berufserfahrung und Fahrpraxis.

„Fit for Fahr’n“ umfasst unter anderem ein Verkehrssicherheitstraining für Auszubildende, den sicheren Fahrzeugeinsatz über und unter Tage sowie Motorrad- und Mannschaftstransporttrainings. Die Trainings werden sowohl von internen als auch externen Spezialisten durchgeführt. Die auf die verschiedenen Teilnehmergruppen zugeschnittenen und auf den jeweiligen Bedarf abgestimmten Angebote werden kontinuierlich angepasst und erweitert.

Die Gewinnsumme in Höhe von 2000 Euro wird den Hinterbliebenen der Kollegen, die am 1. Oktober in Unterbreizbach tödlich verunglückt sind, gespendet. (red/rey)

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