In Kerspenhausen, Mengshausen und in Solms ist der jeweilige Horst gut besetzt

Adebar im Achterpack

Die acht Jungstörche wachsen in einer malerischen Umgebung in ihren Horsten auf. HZ-Leser Harald Heidl fotografierte die Störche mit ihren Jungen. Foto: nh

niederaula. Niederaula ist jetzt die storchenreichste Gemeinde im Kreis Hersfeld-Rotenburg. Wie man sieht, brüten drei Weißstorchpaare in Niederaula, sie ziehen insgesamt acht Junge auf. Auf dem Gittermast bei Kerspenhausen sind beide Altstörche beringt. Wie im vorigen Jahr haben sie auch dieses Jahr zwei Junge.

Der Horst auf dem Gittermast war 1989 zum ersten Mal besetzt. Es war damals die einzige Weißstorchbrut in Hessen.

Das Storchenpaar auf dem Holzmast bei Mengshausen ist unberingt.

Drei Junge im Horst

Es unternahm bereits voriges Jahr einen erfolglosen Brutversuch. Dieses Jahr sind drei Junge im Horst. Der Horst bei Niederaula-Solms wurde erst im März dieses Jahres vom NABU Bad Hersfeld errichtet. Einer der Altstörche trägt die Ringnummer DER A8965. Auch hier sind drei Junge im Horst. Außer den Weißstörchen suchen auch Schwarzstörche in der Fuldaaue bei Niederaula Nahrung. Die vor 30 Jahren in der Fuldaaue bei Niederaula begonnenen Renaturierungen zeigen jetzt deutliche Erfolge. Durch die enge Zusammenarbeit von Naturschutzverbänden, Naturschutzbehörden, der Gemeinde Niederaula, Kreisbehörden, Flurbereinigung, Landesumweltamt und Eon war die Ausgestaltung vieler Projekte möglich.

Es gelang, das Nahrungsbiotop der Störche wesentlich zu verbessern. Auch die Stromleitungen, die den Störchen gefährlich werden können, wurden als Kabel unter die Erde gelegt und künstliche Nistplätze angeboten. Wenn die Störche nicht durch Neugierige und freilaufende Hunde bei der Nahrungssuche gestört werden, ist immer ein gutes Brutergebnis zu erwarten.

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