Ungewöhnlicher Wettbewerb des Radsportvereins Bad Hersfeld auf dem Eisenberg

Absprung ins neue Jahr

Schwierige Verhältnisse: Bei dichtem Nebel und Temperaturen knapp unter Null hielt sich der Spaß beim Neujahrsspringen des Radsportvereins Bad Hersfeld auf dem Eisenberg in Grenzen. Foto: Löwenberger

Kirchheim. Ohne Skier, dafür mit Speichen: Ein Neujahrsspringen der ungewöhnlichen Art gab es auf dem Eisenberg. Dazu hatte ausgerechnet der Radsportverein Frisch Auf Bad Hersfeld am frühen Nachmittag des Neujahrstages eingeladen. Das deutete schon auf eine etwas kuriose Veranstaltung hin.

Erstmals hatten sich die Fahrradfans entschieden, ihre alljährliche Jahresauftaktfahrt auf den höchsten Berg im Kreis Hersfeld-Rotenburg mit einem Mountainbike-Weithüpfen zu verbinden. Die Idee zu dem Neujahrspringen der etwas anderen Art hatten die Biker während eines spätabendlichen Erfahrungsaustausches bei einer gemeinsamen Fahrt im November.

Eine Sprungschanze war schnell aufgebaut, und so stürzten sich die Mutigsten der rund 30 Vereinsmitglieder, die sich bei Kaffee, Glühwein und Bratwurst nach einer Sternfahrt auf dem Berg getroffen hatten, über die rund 200 Millimeter hohe Rampe.

Nebel und Kälte

Je nach Messmethode wurden Sprungweiten zwischen 50 Zentimeter und „drei Meter fuffzich“ erreicht. Größere Weiten waren bei Temperaturen um den Gefrierpunkt, einem schmierigen Untergrund und dichtem Nebel auf dem Eisenberg nicht zu erzielen. Möglicherweise fehlten den Springern aber auch ein paar Trainingseinheiten in dieser ungewohnten Disziplin.

Das lässt sich bis zum nächsten Jahr ja noch ändern. (lö)

Kommentare