Oberaulaer Gemeindevorstand düste auf Segways durch den Ort – Idee, touristisches Angebot zu erweitern

Abenteuer auf zwei Rädern

Während ihrer Test-Tour mit dem Segway kamen die Mitglieder des Oberaulaer Gemeindevorstandes auch am neuen Sozialzentrum in der Schulstraße vorbei. Foto:  Löwenberger

Oberaula. Unter fachmännischer Anleitung und mit Segways waren am Dienstagabend die Mitglieder des Oberaulaer Gemeindevorstandes und einige Gäste auf einer Tour durch die Gemeinde unterwegs.

Ziel des ungewöhnlichen Ausflugs mit den futuristisch anmutenden Fahrzeugen war es zum einen, am eigenen Leib zu erfahren, wie schwer, beziehungsweise wie einfach die Beherrschung der ungewöhnlichen Zweiräder ist. Außerdem sollte eruiert werden, ob mit derartigen Segway-Ausflügen das touristische Angebot in dem Luftkurort erweitert werden kann.

Bürgermeister als Initiator

Initiator des knapp zweistündigen Abenteuers war Bürgermeister Klaus Wagner. Er war auf den „Segway-Point“-Lauterbach aufmerksam geworden und hatte das Team als Attraktion für den Sommermarkt im Juli engagiert. „Das Interesse war groß“, sagte Wagner. „So kam uns der Gedanke, mal eine größere Strecke zu fahren, um herauszufinden, ob und was sich daraus machen lässt.“ Wagner legte Wert auf die Feststellung, dass sich die Politiker keinen schönen Abend auf Kosten der Gemeindekasse gemacht hätten: „Jeder Teilnehmer hat die Miete für seinen Segway brav aus eigener Tasche bezahlt.“

Intensive Einweisung

Nach einer kurzen, aber intensiven Einweisung auf dem Parkplatz des Rathauses führte die Tour zunächst an den Osterteich, weiter zum neuen Tretbecken im Katteröder Weg, von dort, vorbei an dem neuen multifunktionalen Sozialzentrum und dem Waldschwimmbad, zum alten Bahnhof und über den Rotkäppchenradweg bis zum Golfplatz. Zurück ging es durch den Hausener Ortskern und dann auf einigen Umwegen zum Marktplatz der Kerngemeinde.

Am Ende waren sich alle einig: Segway fahren macht nicht nur ungeheuer viel Spaß, es ist auch schnell und leicht zu erlernen und – wenn man ein paar Grundregeln beachtet – völlig ungefährlich. Einig war man sich auch, dass das touristische Angebot mit Segway-Ausflügen bereichert werden kann. „Es gibt bereits zahlreiche Ideen“, sagte Wagner, „wie genau wir das umsetzen können, muss jetzt besprochen werden.“

Von Bernd Löwenberger

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