Bundeskabinett beschließt geänderten Bundesverkehrswegeplan

Planungskorridor ersetzt umstrittene Geistal-Trasse

Hersfeld-Rotenburg. Das Bundeskabinett hat am Mittwoch den überarbeiteten Entwurf des Bundesverkehrswegeplans beschlossen. Darin wird nach heftigen Protesten aus der Region die so genannte Geistal-Trasse durch einen Untersuchungskorridor ersetzt.

Das melden übereinstimmende die beiden Bundestagsabgeordneten Michael Roth (SPD) und Helmut Heiderich (CDU). Anstelle der ursprünglich geplanten Neubaustrecke zwischen Bebra Blankenheim und Kirchheim ist im Bundesverkehrswegeplan jetzt ein großräumiger Planungskorridor zwischen Wildeck und Blankenheim über Bad Hersfeld bis Kirchheim und Langenschwarz vorgesehen, in dem die künftige Bahntrasse verlaufen soll.

In diesem Planungskorridor soll die neue Schnellbahntrasse verlaufen.

„Die vielen Stellungnahmen aus der Region und mehrere persönliche Gespräche mit Bundesverkehrsminister Dobrindt haben am Ende Wirkung gezeigt: Die umstrittene Geistal-Trasse ist vom Tisch und die Kreisstadt Bad Hersfeld bleibt auch weiter ICE-Halt“, freute sich Staatsminister Michael Roth.

„Mit dem jetzt festgelegten Untersuchungskorridor folgt das Bundesverkehrsministerium unserem Wunsch nach Einbeziehung der Bürger und der regionalen Entscheidungsträger“, erklärt Helmut Heiderich. „Besonders erfreulich ist, dass damit der Bahnhof Bad Hersfeld in jedem Fall eingebunden wird und so dauerhafter Fernverkehrshalt bleibt“, sagt Heiderich. (red/kai)

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