Ehrenamtlicher Einsatz und viele Spenden

Kyffhäuser haben Ehrenmal in Raboldshausen erneuert

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Ehrenmal Raboldshauen

Raboldshausen. Die Kyffhäuser-Kameradschaft-Raboldshausen hat während der vergangenen zwei Jahre das örtliche Ehrenmal zum Gedenken an die in den beiden Weltkriegen Gefallenen und Vermissten neu gestaltet. Jetzt ist es der Dorfgemeinschaft während einer kleinen Feierstunde vorgestellt worden.

Der Vorsitzende der Kameradschaft, Martin Bieber, bedankte sich für die rege Teilnahme und das Interesse der Dorfgemeinschaft. Ein besonderer Dank galt der Gemeinde und den heimischen Firmen, die die Neugestaltung unterstützt haben sowie der Kameradschaft für die 295 geleisteten Arbeitsstunden. Hier waren vor allem Martin Bieber, Ernst Töpfer, Helmut Schulz, Hans Schulz, Klaus Horn, Walter Glänzer, Willi Carl und Stefan Becker aktiv.

Da die Instandsetzungsarbeiten noch nicht abgeschlossen sind und insbesondere in nächster Zeit noch die vergoldeten Schriftzüge auf den Gedenksteinen erneuert werden müssen, bittet die Kyffhäuser Kameradschaft Raboldshausen auch weiterhin um Spenden.

Verpflichtung zum Frieden

„Gedenken der Toten ist Verpflichtung zum Frieden“, sagte Bürgermeister, Walter Glänzer, und erinnerte an die schrecklichen Folgen der beiden Weltkriege, die gerade am Ehrenmal durch die lange Liste der dort verzeichneten Namen und Todestage bis heute nachwirken. Er wies auch auf die Verantwortung hin, den kommenden Generationen dieses Gedenken weiterzugeben, sodass hoffentlich keine neue Säule für weitere Opfer aufgestellt werden müsse.

Auch der neue Ortsvorsteher von Raboldshausen, Ulrich Schwarz, dankte allen Beteiligten für die Mitgestaltung der Feierstunde. Dann legten die Bundeswehr-Reservisten Neuenstein einen Kranz nieder, musikalisch begleitet vom Posaunenchor Raboldshausen Eine kurze Andacht, gehalten von Prädikantin Cornelia Mohr rundete das Programm ab. (lö)

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