Dorfgemeinschaftshaus nimmt Form an

Gittersdorfer machen mit beim Umbau des DGH

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Es geht voran: Ein großer, heller Raum ist im Dorfgemeinschaftshaus Gittersdorf entstanden. Große Fensterflächen sollen viel Licht hereinlassen. Lochplatten an der Decke sorgen für eine gute Akkustik. Betreut wird das Projekt von Architekt Albert Heß.

Gittersdorf. Die Arbeiten am Dorfgemeinschaftshaus Gittersdorf schreiten gut voran. Von außen ist das Gebäude weitgehend fertig, zurzeit läuft gerade der Innenausbau, erläutert Architekt Albert Heß, der das Bauprojekt betreut.

Das alte Schulhaus, das zuletzt im Jahr 1994 umgebaut worden war, hat ein komplett neues Aussehen erhalten. Das Obergeschoss wurde abgerissen und das ganze Gebäude um 500 Kubikmeter zurückgebaut. Der Veramstaltungsraum, der in seiner ursprünglichen Größe von 85 Quadratmetern erhalten bleibt, ist jetzt bis unter den First geöffnet. Der hohe Raum ist dank zahlreicher Fenster lichtdurchflutet. Lochplatten sorgen dafür, dass er eine gute Akkustik hat.

Eng abgestimmt 

Der Umbau sei als Projekt der Dorferneuerung eng mit dem entsprechenden Arbeitskreis abgestimmt worden, berichtet Heß. An allen Entscheidungen seien die Gittersdorfer beteiligt gewesen.

Sie wollen jetzt auch beim Innenausbau aktiv mitwirken und zahlreiche Aufgaben selbst übernehmen. Vereinsspenden und Zuwendungen von einzelnen Bürgern zeigen überdies, wie wichtig den Gittersdorfern ihre gute Stube ist.

Sie wird dann auch für Menschen mit Rollstuhl, Rollator oder Kinderwagen problemlos zugänglich sein, versichert der Architekt. Auch eine Behindertentoilette ist vorgesehen.

Zum Einsatz kamen vor allem Firmen aus den Kreisen Hersfeld-Rotenburg und Schwalm-Eder. Verwendet wurden, darauf legt Heß besonderen Wert, natürliche Baustoffe, also Stein, Holz und Glas.

„Den Kostenrahmen von 275 000 Euro werden wir einhalten“, ist der Architekt überzeugt. Der Zuschuss des Landes aus Dorferneuerungsmitteln beträgt 138 000 Euro. Bis zum Ende des Sommers soll das Haus eingeweiht werden.

Von Christine Zacharias

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