Die ersten Rotoren drehen sich bereits bei Ersode

Windpark am Klosterstein soll noch im März ans Netz gehen

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Die ersten Rotoren drehen sich bereits bei Ersode.

Ludwigsau. Im umstrittenen Windpark am Klosterstein bei Hainrode und Ersrode drehen sich die ersten Rotoren. Bis Ende März will die Firma Juwi alle sieben Windräder in Betrieb nehmen. Sie sollen dann Strom für mehr als 20 000 Haushalte liefern.

Wegen der Nähe zum Heeresflugplatz in Fritzlar unterliegen drei der Anlagen einer Höhenbeschränkung. Sie haben kürzere Türme und eine Nabenhöhe von 119 Meter, die anderen Anlagen haben eine Nabenhöhe von 140 Metern, teilt Juwi mit. Sind die Anlagen am Netz, will Juwi im April mit dem Rückbau der Baustelle beginnen. Ab Herbst werden zudem die für die Rotorblattlagerung und Montage benötigten Flächen komplett aufgeforstet beziehungsweise wieder begrünt. Baumfrei blieben hingegen die Kranstell- und Auslegerflächen, teilt Juwi mit. Dialog mit Bürgern Seit 2010 informiert Juwi regelmäßig über den Projektfortschritt. Zudem unterstütze das Unternehmen die Gemeinde bei der Erhebung der vom Windpark ankommenden Schallimmissionen. „In Abstimmung mit der Gemeinde und der Bürgerinitiative „Für ein l(i)ebenswertes Ludwigsau“ wurde dazu ein passender Messstandort im Ortsteil Hainrode identifiziert“, heißt es in der Mitteilung. Die so genannte Nullmessung wurde im Januar durchgeführt (wir berichteten). Nach Ende des ersten Betriebsjahrs des Windparks soll eine erneute Schallmessung erfolgen, um die Einhaltung der gesetzlich vorgeschriebenen Schallgrenzwerte sicherzustellen.

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