Der Gospelchor Raboldshausen und der Chor auf Zeit Pro-Ton sangen gemeinsam im Bürgerhaus in Aua

Wenig Platz, aber gute Unterhaltung beim Konzert in Aua

Aua. „Jetzt wird es richtig schön kuschelig“, kommentierte Chorleiter Montreal Smith, als zu den rund 40 Sängerinnen und Sängern des Gospelchores Raboldshausen noch einmal ebenso viele Sangesbegeisterte des Chores auf Zeit, „Pro-Ton“, auf die kleine Bühne im Bürgerhaus in Aua drängten.

Kuschelig war es auch im Zuschauerraum, wo trotz zusätzlich eilig aufgestellter Bänke am Freitagabend nicht alle der etwa 200 Besucher einen Sitzplatz fanden. „Wenn wir vorher gewusst hätten, dass sie so zahlreich unserer Einladung folgen, hätten wir doch die Sporthalle angemietet“, stellte dann auch die Vorsitzende des Gospelchores, Franziska Heußner in ihrer Begrüßungsrede fest.

„Chor-für-Chor“ lautete das Motto des Abends und verwies damit auf die über 40 Musikfreunde, die sich in den vergangen drei Monaten in dem Projektchor „Pro-Ton“ zu Gesangs- und Stimmübungen zusammengefunden hatten.

Gemeinsam Singen, ohne gleich einem Verein beitreten zu müssen, ist der Grundgedanke des von Smith ins Leben gerufenen Projekts. Aus Gründen der Motivation – Montivation, wie es in Anlehnung an den Chorleiter im Gospelchor heißt – und damit die Zeit in schöner Erinnerung bleibt, stand am Ende ein öffentlicher Auftritt.

Mit „Anatupenda“, einem afrikanischen Willkommenslied in der Sprache der Zulu, bewies der Chor der „Hobbysänger“ zunächst alleine, dass sich das Lernen gelohnt hatte ebenso, wie in dem anschließend gemeinsam mit dem Gospelchor intonierten „Angels“ von Robbie Williams. Weitere Songs in dem abwechslungsreichen Programm waren „Parkplatzregen“, „How Great is Our God“ oder „I Can Only Imagine“.

Ergänzt wurde der Abend durch den Chor „Total Vocal“ aus dem Bebraer Stadtteil Gilfershausen.

Die 17 Sängerinnen und Sänger der A-Capella-Gruppe überzeugten unter der Leitung von Christian Hartig mit „Wir machen Musik“, „Das Rendezvous“ oder „Girls, Girls, Girls“ und am Ende des gelungenen Konzertes gab es „Oh Happy Day“, gemeinsam vorgetragen von allen Protagonisten.

Von Bernd Löwenberger

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