Vieles unklar bei der Bluttat von Neuenstein

Neuenstein. Im Prozess gegen einen 25-Jährigen aus Neuenstein vor dem Landgericht Fulda geht die Staatsanwaltschaft nicht mehr davon aus, dass der Angeklagte in Tötungsabsicht handelte.

Staatsanwalt Stephan Müller-Odenwald beantragte am Freitag eine Verurteilung wegen gefährlicher Körperverletzung zu vier Jahren Haft. Verteidiger Jochen Kreissl sagte, es sei überhaupt nicht sicher, dass sein Mandant der Täter gewesen sei. Er beantragte Freispruch.

Müller-Odenwald räumte ein, dass an dem Fall Einiges unklar geblieben sei. Klar sei: Drei Männer hatten sich im März in einer Wohnung in Neuenstein-Saasen getroffen. Zwei Männer, der heutige Angeklagte und sein 39 Jahre altes, späteres Opfer, griffen kräftig zum Alkohol. Dann gab es wohl Streit. (vn)

Mehr lesen Sie am Samstag in der Hersfelder Zeitung.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

Kommentare