Hang am Energieknotenpunkt Mecklar sichern

Am Umspannwerk wird jetzt gebaut

Mecklar. Der Stromnetzbetreiber Tennet investiert rund 40 Millionen Euro in den Um- und Ausbau des Umspannwerks in Mecklar. Damit soll der Energieknotenpunkt ertüchtigt werden – für den Anschluss der geplanten 380-kV-Starkstromleitung Wahle-Mecklar, aber auch für die Verstärkung anderer, bereits bestehender Trassen.

In dieser Woche haben die Erdarbeiten und die Hangsicherung auf dem Gelände nordwestlich der bestehenden Anlage begonnen. Im Frühjahr 2015 sollen die Arbeiten für die neue Schaltanlage und die Kompensationsspulen folgen. Bis 2018 soll alles abgeschlossen sein.

Über die bauausführenden Firmen sollen Aufträge auch an regionale Unternehmen vergeben werden.

Durch Zubau von Windkraftanlagen in Norddeutschland und nach Abschaltung aller deutschen Kernkraftwerke wird auf der Nord-Süd-Achse der Tennet-Regelzone ein Lastfluss von rund sieben Gigawatt zu transportieren sein. Das entspricht sieben Großkraftwerken.

Eine stabile und ausfallsichere Übertragung dieser Leistung ist nur dann möglich, wenn die Belastung der Stromkreise auf den 380-kV-Hauptverbindungen gleichmäßig aufgeteilt ist und genügend Reservekapazitäten existieren. Deshalb wird das Umspannwerk Mecklar um 13 Schaltfelder, eine Sammelschiene sowie Quer- und Längskupplungen erweitert. (rey)

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