Delegation informiert sich bei SMOG

Türken setzen auf Gewaltprävention

Maskottchen „Smoggy“ begrüßt die Gäste mit einem „Herzlich Willkommen“ auf Türkisch. Links Erwin Maisch, rechts Delegationsleiter Prof. Dr. Mustafa Baloglu. Foto: nh

Saasen. Eine hochrangig besetzte Gruppe aus Fachleuten des türkischen Erziehungsministeriums war zu Gast bei Schule machen ohne Gewalt (SMOG). Unter der Führung von Prof. Dr. Mustafa Baloglu informierte sich die 13-köpfige Delegation über die Arbeit des Vereins in der Gewaltprävention.

Derzeit werden in der Türkei ein Grundbildungs- und ein Berufsbildungsprojekt sowie ein Projekt zur Reduzierung und Prävention von Gewalt in den Schulen implementiert.

Dringender Handlungsbedarf

Der Besuch fand im Rahmen des EU-Projekts „Prävention of Violence in School Settings“ statt, weil sowohl vonseiten der türkischen Politik als auch der Praxis ein dringender Handlungsbedarf gesehen wird und das Interesse besteht, von erfolgreichen europäischen Ansätzen und Modellen zu lernen.

Vom SMOG-Vorsitzenden Erwin Maisch wurde das SMOG-Gesamtkonzept und speziell das neue Internet-Projekt „Cool and Safe“ vorgestellt.

„Die ausführlichen und in die Tiefe gehenden Gespräche und der Umstand, dass sich die Delegation einen halben Tag Zeit für SMOG genommen hat, zeigen mit welchem Interesse unsere Arbeit gesehen wurde“, zieht Maisch eine überaus positive Bilanz.

Herausragende Arbeit

In seinen Dankesworten zeigte sich Prof. Dr. Baloglu überzeugt von der herausragenden Arbeit in der Gewaltprävention bei SMOG. Gerade das Internetprojekt „Cool and Safe“, das bisher in Deutsch und Französisch von jedem im Internet unter www.coolandsafe.eu kostenfrei abgerufen werden könne, biete sich aus seiner Sicht auch für eine Umsetzung in türkischer Sprache an. (red/rey)

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