Laut Unternehmen jede zweite Bürgeranfrage berücksichtigt

Tennet reicht Unterlagen für Stromtrasse Wahle-Mecklar beim RP ein

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Das Umspannwerk in Mecklar: Dort soll die umstrittene 380-kV-Leitung von Wahle enden.

Mecklar/Kassel. Die Vorbereitungen für die umstrittene Höchstspannungsleitung Wahle-Mecklar kommen voran. Der Netzbetreiber Tennet hat Unterlagen für den Abschnitt zwischen Ludwigsau und der hessisch-niedersächsischen Landesgrenze beim Regierungspräsidium Kassel eingereicht.

Sind die Unterlagen vollständig, kann das Planfeststellungsverfahren beginnen. Das teilte Tennet am Wochenende mit. Wann das Verfahren mit der Offenlegung der Pläne beginnt, liegt allerdings beim Regierungspräsidium, das zunächst die 16 Aktenordner sichtet und prüft.

Nach eigenen Angaben hat der Netzbetreiber bei der Planung des 65 Kilometer langen Abschnitts der 380-kV-Trasse jede zweite Anfrage von Bürgern auf Verschiebung von Strommasten berücksichtigt.

Eine Nachfrage, welche Wünsche im Kreis Hersfeld-Rotenburg berücksichtigt wurden, blieb bislang unbeantwortet. Auch die Bürgerinitiative, die gegen die Höchstspannungsleitung kämpft, war am Wochenende für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. (mcj)

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