Konzert des Gospelchores Raboldshausen

Tannenbäume, Hirten, Hallelujah

Festliche Stimmung: Der Gospelchor Raboldshausen gab gemeinsam mit dem Männergesangverein Görzhain in Konzert in der Kirche von Neukirchen/Knüll. Foto: privat

Raboldshausen/Neukirchen (Knüll). Der Gospelchor Raboldshausen und der MGV Harmonie Görzhain haben zum Doppelkonzert in die Kirche Neukirchen eingeladen.

Mit solch einem überwältigendem Andrang hatten die Verantwortlichen nicht gerechnet. Schon weit vor Konzertbeginn waren alle Sitz- und Stehplätze besetzt und die Kirche platze förmlich aus allen Nähten, sodass zahlreiche Besucher das Konzert nicht miterleben konnten.

Das mittlerweile zweite gemeinsame Konzert der beiden Chöre mit mehr als 80 Sängerinnen und Sängern stand unter der musikalischen Leitung von Montreal Smith. Über seine Homepage hatte der Chor ab September dazu auf, das Konzertmotto aus vier Vorschlägen zu wählen. Nach zwei Monaten stand das Abstimmungsergebnis fest. Die musikalische Vielfalt bot den Zuhörern eine gelungene Mischung aus weihnachtlichen Klängen, gefühlvollen Pop- und Gospelsongs sowie traditionellen Volksweisen.

Der Kircheninnenraum wurde zu einem faszinierenden Farbenmeer und verlieh dem Ganzen einen zauberhaften Rahmen. Manuela Reiser und Rosemarie Smith führtenmit Anmu tund Witz durch das Programm.

Festlich und swingend

In vier Blöcken präsentierten sich die Sänger dem Publikum. Zu den musikalischen Höhepunkten des Abends gehörten neben der Weihnachtsmotette „Es waren Hirten zu Bethlehem“, gesungen vom Männerchor Görzhain, sicherlich auch das im Swingrhythmus arrangierte „O Tannenbaum“ vom Gospelchor. Die herausragende musikalische Leistung der Solisten der beiden Chöre Helena Zimmer („Midnight Cry“) und Karlheinz Boss („Ich bete an die Macht der Liebe“) belohnte das Auditorium mit langanhaltendem Applaus und Ovationen.

Zum Abschluss des Abends wurde es dann noch einmal richtig weihnachtlich. Als zunächst der Gospelchor zusammen mit dem Männerchor das „Stille Nacht“ zu Gehör brachte und die Besucher schließlich ab der dritten Strophe mit in den Gesang einstimmten, erreichte der Weihnachtszauber jedes Herz. Mit einer tiefen Verbeugung vor dem Auditorium verabschiedeten sich die Chöre und die Besucher zogen leise in die Nacht. (red/zac)

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