25 Jahre Hoechster Männerchor: Jubiläumskonzert in der Friedloser Kirche

Singen mit Freunden

Jubiläumskonzert: Der Hoechster Männerchor feierte sein 25-jähriges Bestehen mit einem festlichen Konzert in der Friedloser Kirche. Links im Bild: Chorleiter Wilhelm Möllney. Fotos: Apel

Friedlos. Ein Geburtstagsgeschenk der besonderen Art machte sich der Hoechster Männerchor Bad Hersfeld. Anlässlich seines 25-jährigen Bestehens lud er befreundete Chöre in die Friedloser Kirche ein, um gemeinsam mit ihnen zu singen und allen Freunden der Chormusik Freude zu bereiten.

Unter der bewährten Leitung von Wilhelm Möllney begann der Jubiläumschor mit dem Stück „Ich bete an die Macht der Liebe“, das den meisten als Teil des „Großen Zapfenstreichs“ bekannt ist. Es folgten das „Vater unser“ von Hanne Haller und das „Vale Carissima“ von Wilhelm Bein. Emotionen weckte das im Original von Amanda McBroom gesungene und von Michael Kunze ins Deutsche übertragene Werk „Die Rose“, das Moderator Rolf Roth als „Zuckerstück“ des Jubiläumschores bezeichnete.

Stimmlich wie thematisch breit aufgestellt überzeugte der Gemischte Chor des MGV Liederkranz Friedlos. Überaus eindrucksvoll intonierte er den Schlusschor „Lobsinget Gott, dem Herrn“ aus dem Weihnachtsoratorium Camille Saint-Saens’. Volkstümlichere Akzente setzte Chorleiter Michael Maiwald mit seinen Sängerinnen und Sängern dann mit dem Stück „Jäger und Kuckuck“, bei dem man den „Jäger aus Kurpfalz“ heraushörte. Besonders gut kam auch der „Bolero der Herzen“ an, den man von Walter Scholz und dem Montanara-Chor kennt. „Fast“ neu das Elvis-Presley-Stück „Can’t Help Falling in Love“, für das die Lokalmatadoren großen Beifall erhielten.

Mit dem an Psalm 150 angelehnten Friedrich-Silcher-Stück „Alles was Odem hat, lobe den Herrn!“ begann der von Wilhelm Jacob dirigierte Gemischte Chor des MGV Unterhaun. Es folgte die seltener gehörte Komposition „Meister, es toben die Winde“, bei der es um das im Sturm in Bedrängnis geratene Schifflein geht, dessen Besatzung sich voller Zuversicht auf den Steuermann Jesus Christus verlässt. Eindrucksvoll auch die von Manfred Bühler vertonten und von Marc Somaris mit Texten versehenen „Träume im Wind“ sowie Norman Ramseys „The Blessing of Aaron“. Alles überragend schließlich der mit der Chorgemeinschaft Sorga/Tann intonierte Lobgesang „Groß ist der Herr“, den die Sänger Wilhelm Möllney widmeten.

Auf Weihnachten hinweisend

Routiniert, akzentuiert und andächtig trug die Chorgemeinschaft Sorga/Tann im Anschluss daran unter Möllneys Leitung das bekannte Stück „O Herr, gib Frieden“, das „Sanctus“ aus der Deutschen Messe von Franz Schubert und das „Sancta Maria“ vor. Es folgten das ein bisschen schon auf Weihnachten hinweisende, feierliche Werk „Hoch tut euch auf“ von Christoph Willibald Gluck und das gemeinsam mit dem Jubiläumschor vorgetragene, vom Dirigenten ins Deutsche übertragene finnische Volkslied „Lauantai Ilta“. Mit dem von allen Anwesenden mit großer Freude als Kanon gesungenen „Dona nobis pacem“ ging das sehr gut besuchte Jubiläumskonzert zu Ende.

Von Wilfried Apel

Kommentare