CDU punktet in Neuenstein

Neuenstein. „Das ist ja ein überragendes Wahlergebnis", jubelt Jürgen Schäfer, der Fraktionsvorsitzende der CDU im Neuensteiner Parlament. Die Christdemokraten seien auf hohem Niveau gestartet und hätten sich noch einmal um 4,6 Prozent auf 63,8 Prozent steigern können. „Das ist schon eine Sensation", meint Schäfer. Und damit hat er nicht ganz unrecht. In keiner anderen Gemeinde im Kreis hat die CDU ein so gutes Ergebnis erreicht wie in Neuenstein.

Die Ursachen für den Erfolg seien vielfältig, sagt Schäfer. Er nennt unter anderem die gute Arbeit in den vergangenen Jahren, einen engagierten Wahlkampf und die Gründung einer Jungen Union in Neuenstein kurz vor der Wahl, die dazu beigetragen habe, die jungen Wähler zu mobilisieren. Nicht zuletzt nennt er den Bürgermeisterbonus. Walter Glänzer stand als Spitzenkandidat auf der Liste der CDU und erhielt 1972 Stimmen, das mit Abstand beste Ergebnis von allen Kandidaten. Gefolgt wird er von Jürgen Schäfer (1186 Stimmen), Roland Urstadt (1098, Listenplatz 4) und Benjamin Schwarz (1028, Listenplatz 8).

Durch Kumulieren und Panaschieren ihrer Stimmen haben die Neuensteiner Wähler zwar auf den Listen einige Veränderungen bewirkt, doch blieb die Position der Spitzenkandidaten unangetastet. Bei der SPD wandere Marcus Griesel von Platz zwei auf Platz fünf, bei der CDU landete der auf Platz drei der Liste gesetzte Dieter Häckel auf Platz sieben.

Das beste Ergebnis bei der SPD erreichte Katharina Schwalm mit 952 Stimmen. Ihr folgt Reiner Emmerich (759 Stimmen), der von den Wählern von Listenplatz 11 auf Platz 2 hochgewählt wurde und Heinrich Hemel (766).

Neu organisieren

Dass die Sozialdemokraten 4,6 Prozent der Stimmen an die CDU abgeben mussten und einen Sitz verloren haben findet Spitzenkandidaten Katharina Schwalm sehr schade. Es sei schwierig mit eigenen Themen zu punkten, wenn man in der Parlamentsarbeit auf Einigkeit setze, ist ihr bewusst. Zudem habe die CDU mit Bürgermeister Glänzer auf Platz eins der Liste viel gewonnen. „Wir müssen uns jetzt neu organisieren“, sagt sie. (zac)

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