Erde vom Umbau des Kirchheimer Dreiecks wird verbaut

Lärmschutzwall für Aua entlang der A7

Neuenstein. Nur wenige Meter liegen in Aua zwischen den Wohnhäusern und der Autobahn A 7. Nun soll dort ein Lärmschutzwall gebaut werden. Ab Montag, 9. Januar, beginnen parallel zur A 7 in Fahrtrichtung Kassel, kurz hinter der Anschlussstelle Bad Hersfeld West, Rodungs- und Abbrucharbeiten.

Das teilt die Straßenbaubehörde Hessen Mobil mit. Hier wird aus Überschussmassen, die aus dem Umbau des Kirchheimer Dreiecks stammen, ein rund 500 Meter langer und bis zu drei Meter hoher Lärmschutzwall entstehen. Das Projekt sei eine freiwillige Maßnahme zur Lärmsanierung, heißt es in der Pressemitteilung.

Die Zufahrt für Baufahrzeuge erfolgt über die B 324 und die Straße „Dörrwiese“. Der Lärmschutz für Aua sei schon seit vielen Jahren ein Thema, erklärt Roland Urstadt, Erster Beigeordneter der Gemeinde Neuenstein. „Wir sind froh, dass das jetzt in Angriff genommen wird.“ Für die Anwohner erhofft er sich erhebliche Erleicherungen. Und er hofft, dass im weiteren Verlauf der A 7 auch für Saasen ein Lärmschutz verwirklicht werden kann. Bisher gebe es da aber noch keine Entscheidung.

Entlang der Autobahnen im Kreis Hersfeld-Rotenburg gibt es viele Wohngebiete, in denen die Menschen unter dem Verkehrslärm leiden. Lärmschutz ist auch am Kirchheimer Dreieck (Abfahrtsrampe der Anschlusststelle Kirchheim) und in Bad Hersfeld (Wand zum Schutz des Johannesbergs an der A 4) geplant.

Durch den Umbau des Kirchheimer Dreiecks sollen die Leistungsfähigkeit und die Verkehrssicherheit im Verknüpfungsbereich der A 4 mit der A 7 deutlich erhöht werden, betont Joachim Schmidt, Pressesprecher von Hessen Mobil. Rund um das Autobahndreieck werden bis Ende Februar 2017 verschiedene Baufelder gerodet und geräumt. Die Bundesrepublik Deutschland investiert in den Umbau des Kirchheimer Dreiecks rund 44 Millionen Euro. 

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