Infoveranstaltung zu Neuensteiner Vorrangflächen für November geplant

BI Neuenstein besuchte Windpark-Baustelle am Klosterstein

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Die Windpark-Baustelle am Klosterstein hat die Bürgerinitiative Lebensqualität Neuenstein besucht.

Neuenstein. Die Bürgerinitiative Lebensqualität Neuenstein hat im Rahmen einer Wanderung die Baustelle am Klosterstein Nähe Ludwigsau Ersrode/Hainrode besucht.

Nach vorherigen Touren zu den angestrebten und bisher naturbelassenen Windvorrangflächen in Neuenstein und zum Windpark am Wehneberg zeigten sich die Teilnehmer „schockiert von den umwelttechnischen Ausmaßen und Auswirkungen eines solchen Projektes“. Man sei sich sehr schnell einig gewesen, dass man einer solchen Landschaftsverschandelung entschieden entgegen treten müsse.

Der Vorsitzende Dr. Lars Niebel erklärte, dass man einen Windkraftausbau in Neuenstein so nicht hinnehmen könne und werde. Erste Schritte gegen entsprechende Vorrangflächen seien mit Einsprüchen auf Gutachtenbasis beim Regierungspräsidium in Kassel schon eingeleitet worden. Zudem verwies er auf die gute Zusammenarbeit mit Bürgermeister Walter Glänzer und den Gemeindegremien. So seien die Neuensteiner Gemeindewege für die Nutzung bei solchen Projekte gesperrt worden.

Neben den formellen Aktivitäten sei sofort nach Bekannwerden der geplanten Vorrangflächen auf Neuensteiner Gebiet ein Schulterschluss mit den Bürgerinitiativen der betroffenen Nachbargemeinden Knüllwald und Ludwigsau eingegangen und ein gemeinsames Vorgehen beschlossen worden.

Für November ist in Neuenstein eine gemeinsame große Infoveranstaltung der Bürgerinitiative mit der Gemeindeverwaltung und Experten geplant, um die Bürger vor Ort über die möglichen Auswirkungen zu informieren. (red)

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