Kyffhäuser haben Kriegerdenkmal restauriert

Neue Stelen und neue Kreuze

Das Ehrenmal in Raboldshausen hat die Kyffhäuser Kameradschaft restauriert. Ernst Töpfer, Martin Biber, Helmut Schulz und Klaus Horn (von links) erledigten die letzten Feinarbeiten. Foto: Löwenberger

Raboldshausen. Das Kriegerdenkmal in dem Neuensteiner Ortsteil Raboldshausen hat die Kyffhäuser Kameradschaft in den vergangenen Wochen wieder ansehnlich gestaltet.

Das Mahnmal „Im Eichholz“ neben dem Schützenhaus war Anfang der 50er-Jahre durch den Kriegerverein Raboldshausen errichtet worden, und dämmerte in den letzten Jahren vor sich hin.

„Das war einfach nicht mehr schön anzusehen“, sagte der Vorsitzende Martin Biber und so machten sich die Kyffhäuser Kameraden an die Arbeit. 270 Arbeitsstunden investierten sie in Aufräum- und Sanierungsarbeiten, legten Pflaster, setzten Stehlen und verteilten Granulat. Das Material stellte die Gemeinde Neuenstein zur Verfügung. Außerdem wurden die Kreuze von drei Gefallen dem Ehrenmal neu hinzugefügt.

Die Soldaten waren ursprünglich auf dem Raboldshäuser Friedhof beigesetzt worden. 1952 waren sie „auf Anordnung von oben“ ausgegraben und auf dem Kriegsgräber Friedhof in Bad Emstal Merxhausen wieder beerdigt worden. Warum das so war, weiß heute niemand zu sagen. Seit dieser Zeit aber lagen die Kreuze bei der Feuerwehr und in der Schule im Keller. Jetzt wurden sie aufpoliert, die Inschriften nachbearbeitet und fanden nunmehr einen angemessenen Platz.

Bis zum kommenden Frühjahr soll noch die Rasenfläche vor dem Mahnmal ausgebessert werden und dann wollen die Raboldshäuser die Gedenkstätte mit einer angemessenen Feier der Öffentlichkeit präsentieren. (lö)

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