Kirchengemeinden feierten Himmelfahrtsgottesdienst auf dem Eisenberg

Leben und Lebendigkeit

Andacht im Grünen: Ohne Mikrofon, dafür aber stimmgewaltig begrüßte Pfarrer Michael Zehender am Donnerstagnachmittag rund 300 Gäste zum Himmelfahrtsgottesdienst auf dem Eisenberg. Rechts Chorleiter Wilfried Olschewski, der die Posaunenchöre dirigierte. Foto: Löwenberger

Neuenstein/Kirchheim. An vielen Orten im Landkreis sind am Donnerstag Freiluft-Gottesdienste gefeiert worden – auch auf dem 636 Meter hohen Eisenberg.

Hier hatten sich am frühen Nachmittag bei strahlendem Sonnenschein, aber zurückhaltenden Temperaturen – auf dem höchsten Berg des Kreises reichte es im Schatten gerade mal für 14 Grad – mehr als 300 Frauen und Männer, und auch ein paar Jugendliche eingefunden, um der Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel zu gedenken. Rund um den provisorischen Altar am Waldrand waren Sitzbänke aufgestellt, manche Besucher fanden Platz auf den ständig hier vorhandenen Bänken, hatten gleich eigene Campingstühle mitgebracht oder lagerten einfach auf Decken auf der idyllischen Wiese am Fuße des Borgmannturms.

Unter das Thema „Leben und Lebendigkeit“ hatten die Pfarrer Michael Zehender vom Kirchspiel Neuenstein-Obergeis und sein neuer Kollege Florian Wagner aus Raboldshausen ihre Predigt gestellt. Musikalisch begleitet wurde die in freundlich-fröhlicher Art gestaltete Andacht durch die Posaunenchöre Frielingen, Kirchheim, Neuenstein und Oberaula unter der Leitung von Wilfried Olschewski.

Die Organisation der Veranstaltung hatte der Verein „Menschen unterstützen Menschen in Neuenstein“ (MuM) übernommen. Neben der Vorbereitung des „Kirchplatzes“ sorgten die Mitglieder für Würstchen und Getränke auf dem Hof des Berggasthofes sowie für Kaffee und selbstgebackenen Kuchen in der Gastwirtschaft und auf der Terrasse zu humanen Preisen.

Von Bernd Löwenberger

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