Neuensteiner Kinder backten ihr eigenes Brot

Kräftig kneten und dann ruhen lassen

Stolz auf die selbst gebackenen Brote: Die Drittklässler der Grundschule Neuenstein vor dem Backhaus in Obergeis. Foto: nh

Obergeis. Das Backhaus in Obergeis war kürzlich das Ziel der Klassen 3a und 3b der Grundschule Neuenstein. Die Klassen hatten im Sachunterricht das Thema „Vom Korn zum Brot“ behandelt und wollten ihre theoretischen Kenntnisse an diesem Tag in die Praxis umsetzen.

Am Backhaus wurden die Kinder von Mitgliedern des Heimat- und Trachtenvereins Obergeis erwartet. Nachdem die Zutaten besprochen wurden, schauten die Schülerinnen und Schüler fasziniert zu, wie Wilhelm Knierim den Teig knetete und die Zutaten hinzufügte. „Das ist ja wie im Film“ stellten die Kinder erstaunt fest.

Nachdem jedes Kind sein Stück Teig bekommen hatte, ging es fleißig ans Kneten und Formen. Ein paar Kinder hatten am Vortag extra Roggen gemahlen und konnten so ihr eigenes Schrot verarbeiten. Nachdem die Laiber individuell verziert waren, mussten die Brote ruhen. In dieser Zeit wurde der Backofen angeheizt. Anschließend kam das Brot in den Ofen.

Die Backzeit nutzten die Klassen und säten Roggen und Weizen. Als der Duft nach frischem Bauernbrot durch das Dorf zog, fingen viele Mägen an zu knurren und die Erwartung stieg. Endlich war es soweit und jedes Kind hielt stolz sein selbst gebackenes Brot in der Hand.

Herzlich dankten die Kinder dem Heimat- und Trachtenverein und dessen Vorsitzendem Dieter Häckel, der jedes Jahr mit viel Geduld die Fragen der Kinder beantwortet, ihnen mit Tipps zur Seite steht und die Zutaten für das Brotbacken spendet. (red/zac)

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