Sieben Gemeinden denken über Kooperation nach

Kommunen rücken näher zusammen

Hersfeld-Rotenburg. Gemeinsam sind wir stärker - unter diesem Motto stehen Pläne, im Kreis Hersfeld-Rotenburg einen Verbund von sieben Kommunen zu bilden.

Bebra, Rotenburg und Alheim arbeiten bereits seit 2007 als Zubra-Region interkommunal zusammen. Jetzt sucht die Dreier-Gemeinschaft nach weiteren Partnern. Das berichtete Rotenburgs Bürgermeister Christian Grunwald auf Anfrage. Es gab schon erste Gespräche mit anderen Bürgermeistern. Vier Kommunen denken bereits über eine enge Zusammenarbeit mit Zubra nach: Ludwigsau, Wildeck, Ronshausen und Cornberg.

Ziel ist, als große Gruppe erheblich mehr Einfluss auf Entscheidungen zu nehmen und auch bessere Entwicklungsmöglichkeiten in allen Bereichen zu haben.

In einem ersten Schritt sollen die Parlamente der vier Gemeinden entscheiden, ob sie grundsätzlich Interesse an einer Zusammenarbeit haben - mit dem Ziel, der Zubra beizutreten. Stimmen die Parlamente dafür, werden die Bürgermeister beauftragt, mit den bisherigen Zubra-Kommunen über die Aufnahmekriterien zu verhandeln.

Das Ergebnis dieser Verhandlungen bildet dann die Basis für eine weitere Entscheidung der Parlamente. Das berichtet der Ludwigsauer Bürgermeister Thomas Baumann. Es gibt bereits einen Arbeitstitel für das Projekt: „Zubra-plus-Gemeinschaft.“

Als erstes werden sich die Wildecker Gemeindevertreter am heutigen Donnerstag, 21. Mai, ab 20 Uhr im Mehrzweckhaus in Raßdorf mit dem Thema beschäftigen. „Die positiven Erfahrungen der Zubra-Region sollen auf eine größere Region ausgeweitet werden“, betont Wildecks Bürgermeister Alexander Wirth. Durch abgestimmtes, geschlossenes Handeln werde man schlagkräftiger und könne sich auch besser Gehör verschaffen - bis hin zur Landespolitik“, sind sich Grunwald, Baumann und Wirth einig.

Von René Dupont

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