SPD Neuenstein: Krankenhaus soll in der Hand des Landkreises bleiben – Treue Mitglieder geehrt

„Klinikum muss sich Partner suchen“

Treue Sozialdemokraten: Reiner Emmerich, Katharina Schwalm, Jürgen Nitsch und Torsten Warnecke (von links). Vorne sitzend: Gottfried Will. Foto: nh

Neuenstein. Bei der Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Neuenstein standen neben Neuwahlen und Ehrungen die aktuellen kommunalpolitischen Themen im Mittelpunkt.

Neben dem Widerstand gegen die geplante Suedlink-Stromtrasse und die von Finanzminister Schäfer vorgestellte Neuordnung des kommunalen Finanzausgleiches in Hessen wurde auch die Zukunft des Klinikums in Bad Hersfeld eingehend diskutiert.

Dabei waren sich die Genossinnen und Genossen einig, dass es angesichts der Tatsache, dass inzwischen kaum noch ein kommunales Krankenhaus in der Lage ist, schwarze Zahlen zu schreiben, auch für das Klinikum im Kreis dringend erforderlich ist, Partner zu suchen.

Angebot erhalten

Aus Sicht der Neuensteiner Sozialdemokraten ist es dabei nicht entscheidend, ob diese innerhalb oder außerhalb des Landkreises gefunden werden. „Wichtig ist aber, dass unser Klinikum in jedem Fall in der Hand des Landkreises bleibt, denn nur so kann das gegenwärtige gute Angebot mit zum Beispiel Geburten- und Palliativstation erhalten bleiben. Ein privater Eigentümer würde sicher Stationen, die keinen Gewinn abwerfen, sofort schließen“, fasst die Vorsitzende Katharina Schwalm zusammen.

Bei den Neuwahlen wurde der bisherige Vorstand mit der Vorsitzenden Katharina Schwalm, ihrem Vertreter Marcus Griesel und dem Kassierer Dieter Knott an der Spitze bestätigt. Der Vorsitzende des Unterbezirkes, Torsten Warnecke, freute sich ganz besonders, dass er das Untergeiser SPD-Urgestein Gottfried Will für seine 50-jährige Mitgliedschaft in der Partei ehren konnte. Mit einer Urkunde für 25 Jahre Parteizugehörigkeit wurden Jürgen Nitsch und Reiner Emmerich aus Obergeis ausgezeichnet. (red)

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