Schwerer Unfall auf der A 7: Reifen offenbar auch nicht in ordnungsgemäßem Zustand

Kinder nicht gesichert

Obergeis. Der schwere Verkehrsunfall am Dienstagabend auf der A 7 im Bereich Obergeis, bei dem eine Mutter und ihre sechs Kinder schwer verletzt wurden (unsere Zeitung berichtete bereits), hat vielerorts für Entsetzen und auch Kopfschütteln gesorgt. Ersten Ermittlungen zufolge waren die Reifen des Autos nicht in ordnungsgemäßen Zustand, zudem waren wohl nicht alle Insassen angeschnallt und es gab auch nicht genügend Sicherheitssysteme beziehungsweise Kindersitze.

Videobericht

Vier bis 20 Jahre alt

Überladen war das Auto der 47-jährigen Frau aus Frankenthal/Pfalz aber offenbar nicht, denn es handelte sich um einen Siebensitzer. Die Kinder waren laut Polizei im Alter von vier bis 20 Jahren.

Zu dem Unfall war es am Dienstag gegen 19.30 Uhr gekommen. In der Gefällstrecke war die Fahrerin in einer Linkskurve auf der mittleren Spur ins Schleudern geraten. Danach versuchte sie das Fahrzeug wieder nach rechts zu lenken und übersteuerte vermutlich so stark, dass das Auto weiterschleuderte, den Flutgraben durchfuhr und nach einem Überschlag auf der angrenzenden Böschung auf den Rädern zum Stillstand kam. Während des Überschlages wurde ein Kind aus dem Fahrzeug geschleudert.

Ein Teil der Kinder konnte sich selbst aus dem Fahrzeug befreien. Die Mutter und ein weiteres Kind wurden im Fahrzeug eingeklemmt. Alle Personen wurden bei dem Unfall schwerverletzt. Der Zustand einer Person sei kritisch, hieß es gestern.

Ein Gutachter soll nun die genaue Unfallursache klären, das Fahrzeug wurde sichergestellt. Bei der komplexen Sachlage könnten die Ermittlungen allerdings länger dauern. (red/nm)

Bilder von der Einsatzstelle

Schwerer Unfall auf der A7 mit sieben Verletzten

Rubriklistenbild: © Foto: Manns

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