NABU und Bergwacht im Einsatz für Naturschutz

Ein Juwel braucht Pflege

Herbert Schwarz und Walter Kurz im Einsatz beim Verbrennen des Schnittgutes auf dem Kalkmagerrasen bei Raboldshausen. Foto: nh

Raboldshausen. Der mit Wacholder bestandene Kalkmagerrasen oberhalb von Raboldshausen ist ein Naturjuwel. Darauf weist Karl-Werner Brauer, der stellvertretende Naturschutzwart der Bergwacht Neuenstein hin. Auf dem Rasen gedeihen die Zweiblattorchidee, die Golddistel, der Gefranste und der Deutsche Enzian.

In Absprache und mit Unterstützung des Fachdienstes Ländlicher Raum und Naturschutz im Landkreis Hersfeld-Rotenburg kümmern sich dort die DRK-Bergwacht Bereitschaft Neuenstein gemeinsam mit dem NABU Hersfeld um die alljährlich notwendigen Pflegemaßnahmen.

Es gilt, so erklärt Brauer, die immer wieder einsetzende Verbuschung zu verhindern. Dabei hilft eine sommerliche Beweidung durch Ziegen. Was dennoch stehen bleibt, wird Ende November durch Bergwacht und NABU mit Motorsensen und Kettensägen beseitigt.

Brotzeit als Belohnung

Kürzlich fand wieder ein Großeinsatz von 23 Aktiven beider Organisationen statt, um das angefallene Schnittgut mit drei großen Feuern zu verbrennen. Dabei sorgte der erste Schnee diese Winters für eine gewaltige Rauchentwicklung, die manchen der Helfer zum Husten brachte. Nach Abschluss der vierstündigen Arbeit gab es eine deftige Brotzeit vom Wintergrill, mit der sich die Aktiven belohnten. (red/zac)

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