Jahreshauptversammlung der Ludwigsauer Feuerwehren: 35 Einsätze in der Bilanz

Jugend sichert die Zukunft

Diese Ludwigsauer Feuerwehrleute erhielten für ihre langjährige treue Mitgliedschaft in der Feuerwehr die Anerkennungsprämie. Mit auf dem Bild der scheidende Kreisbrandinspektor Jürgen Weingarten (hintere Reihe zweiter von rechts), Kreisbrandmeister Patrick Kniest (hintere Reihe links), Gemeindebrandinspektor Thorsten Ernst (vorne rechts), dahinter der erste Beigeordnete Wilhelm Kümmel und stvellvertretende Gemeindebrandinspektor Sebastian Lehn. Foto: nh

Tann. Zu 35 Einsätzen mit 1353 geleisteten Personalstunden mussten die Feuerwehren der Gemeinde Ludwigsau im vergangenen Jahr ausrücken. Diese Bilanz zog Gemeindebrandinspektor Thorsten Ernst während gemeinsamen Jahreshauptversammlung in der Besengrundhalle in Tann vor.

In den Einsatzabteilungen der 13 Ortsteilwehren sind 250 männliche und 52 weibliche Kräfte aktiv; sieben weniger als im Vorjahr. Das wird aber durch die gute Nachwuchsarbeit der Jugendfeuerwehren und der Bambini Gruppen wieder ausgeglichen. Die Alters- und Ehrenabteilungen sind mit 165 Mitgliedern personell gut aufgestellt. Bei den sieben Jugendfeuerwehren sind 53 Mädchen und 68 Jungen aktiv. In den vier Kindergruppen (Bambini) sammeln 20 Mädchen und 25 Jungen erste Erfahrungen bei der Feuerwehr. Die 13 Feuerwehrvereine verzeichnen einen Mitgliederbestand von 1457 Frauen und Männer.

Auch im vergangenen Jahr konnten in die Einsatzabteilungen wieder viele Jugendfeuerwehrmitglieder nach dem Erreichen des 17. Lebensjahres übernommen werden. Auf eine gute Ausbildung der Aktiven ist in Ludwigsau schon immer sehr viel Wert gelegt worden und das soll auch so bleiben.

Ganz wichtig ist dabei die Standortausbildung mit Ergänzung von Ausbildungen auf Gemeindeebene; hier schwerpunktmäßig die Atemschutzausbildung in Theorie und Praxis. Auch in diesem Jahr werden wieder ortsübergreifende Übungen und Schulungen angeboten.

Auf Gemeinde-, Kreis und Landesebene besuchten Ludwigsauer Feuerwehrleute wieder 66 Lehrgänge, die alle mit Erfolg abgeschlossen wurden.

Als aufwändigsten Einsatz bezeichnete Thorsten Ernst die Suche nach einem vermissten Mann bei Biedebach, die fast 400 Personalstunden beanspruchte. Gemeindejugendwart Stephan Albracht berichtete von zahlreichen Veranstaltungen auf Gemeinde, Kreis- und Landesebene, an denen sich die Mitglieder beteiligten. Die Gerteröder Mädchenmannschaft etwa belegte beim Landesentscheid den siebten Platz und die Jugendfeuerwehr Ersrode siegte beim Kreisentscheid in Lispenhausen. Für das kommende Jahr werden wieder viele Veranstaltungen angeboten und Stephan Albracht hofft auf eine rege Teilnahme. (red/jce)

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