Freizeitschauspieler bringen witzige Komödie „Hexenschuss“ auf die Bühne

Irrungen im Liebesleben

Die Hauptdarstellerin wird gefeiert: Antonia Heßner (Mitte) mit den übrigen Mitgliedern der Theatergruppe. Foto: Vöckel

Baumbach/Beenhausen. Lachen bis die Tränen kommen – das war garantiert bei einem Theaterstück im Bürgerhaus in Baumbach. Eine Woche zuvor war das Stück bereits in Beenhausen gezeigt worden. Aufgeführt wurde die Komödie „Hexenschuss“ oder „Der Bandscheiben-Vorfall“ von John Graham – ein Stück mit Irrungen, Wirrungen und viel Klamauk, gespielt von der Theatergruppe „Von der Rolle“.

Die Handlung: „Wie ich immer zu sagen pflege – die Moral ist das Rückgrat unserer Nation.“ Doch das predigt Peter Raven nur in seiner Fernsehshow für Lebenshilfe. Privat ist er allerdings ein Luftikus, unterhält eine Liaison mit der verheirateten Sally Hills. Da deren Ehemann Leonard Hills als Flugkapitän unterwegs nach Amerika ist, lädt sie Peter in die Wohnung ein.

Blinder Klavierstimmer

Ausgerechnet da passiert es: Der Fernsehstar fängt sich einen Hexenschuss ein. Im Bad will sich der Fernsehmann die Schmerzen lindern. Doch er bleibt darin gefangen, weil unerwartet der blinde Klavierstimmer Mister Phips auftaucht und jede Menge Zeit hat. Ehemann Leonard, der Sally bei ihrer Schwester wähnt, stellt indessen die Wohnung einem guten Freund für ein Rendezvous zur Verfügung.

Ein Streik am Flughafen bringt aber alles durcheinander. Leonard kommt früher nach Hause zurück und stellt fest, dass seine Frau noch da ist. Und bevor er seinem Freund absagen kann, steht dessen Geliebte Annabell schon vor der Tür. Nun beginnt das große Versteckspiel. Leonard bringt Annabell im Schlafzimmer unter und Sally versucht, Peter aus dem Bad zu befreien. Das gelingt ihr auch mit Hilfe des Klavierstimmers nicht. Ein Arzt muss her. Das ist schließlich der geschäftige Doktor Unwohl. Aber auch er kann dem Hexenschuss-Patienten nicht helfen.

Für weiteren Verdruss sorgt PR-Managerin Jaceline Standing. Sie will den Peter unbedingt mitnehmen. Ihr Credo: Ohne Konferenz – keine Sendung. Und so nahm das Boulevardstück mit Ausreden und Lügen, Irrungen, Wirrungen und vielen Missverständnissen seinen Lauf. Den Zuschauern hat’s gefallen. Das zeigte der langanhaltende Beifall am Ende der Vorstellung. (zvk)

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