Feuerwehr Friedlos nimmt Wärmebildkamera in Betrieb – Gerätewagen umgebaut

Investition in mehr Sicherheit

Der Chef ist zufrieden: Ludwigsau Bürgermeister Thomas Baumann (Vierter von links) freut sich über die Wärmebildkamera. Foto: nh

Friedlos. Für die Friedloser Feuerwehrleute ist ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung gegangen: Eine Wärmebildkamera im Wert von 5800 Euro wurde jetzt in Dienst gestellt. Bis auf einen kleinen Restbetrag wurde sie durch Spenden finanziert.

Wehrführer Andreas Lehn bedankte sich den Sponsoren, die alle anonym bleiben wollten. Zur offiziellen Indienststellung hatte die Wehrführung Bürgermeister Thomas Baumann, den Vorsitzenden der Gemeindevertretung Peter Schütrumpf und die beiden Fraktionsvorsitzenden Rainer Koch (SPD) und Jörg Meckbach (CDU) ins Feuerwehrgerätehaus eingeladen. Mit dabei war auch die Führung der Feuerwehr Ludwigsau mit Gemeindebrandinspektor Thorsten Ernst und seinen beiden Stellvertretern Daniel Herbst und Sebastian Lehn.

Bevor man sich zum Kauf einer Kamera entschieden hatte, wurden Modelle von verschiedenen Herstellern getestet. Dabei stellten die Brandschützer große Preisunterschiede fest und die Funktionen waren sehr unterschiedlich. Ein Modell konnte sogar beim Wohnhausbrand in Friedlos unter realistischen Einsatzbedingungen ausgiebig getestet werden. Man entschied sich schließlich für die Kamera der Firma Flir. In Augenschein nahmen die Gäste auch das ehemalige Tragkraftspritzenfahrzeug der Feuerwehr Gerterode, das von der Wehr Friedlos in Eigenleistung zu einem Gerätewagen-Logistik (GW-L) umgebaut und von technischen Prüfdienst ohne Beanstandungen abgenommen wurde. Federführend bei den Planungen und aufwändigen Um- und Ausbauarbeiten waren Gerhard Lehn und Heinz Grau, die von den Aktiven dabei sehr gut unterstützt wurden. Bewährt hat sich der GW-L schon bei den Einsätzen am Umspannwerk Mecklar und dem Waggonbrand am Bahnhof Mecklar. (red/jce)

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