Stiftung Beiserhaus hat Pläne für das ehemaligen Forsthaus

Neue Wohngruppe für junge Flüchtlinge in Ersrode

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Ein neues Heim für junge Flüchtlinge: Sie sollen im ehemaligen Forsthaus in Ersrode untergebracht werden. Foto: nh

Ludwigsau. Im ehemaligen Forstamt Ersrode soll eine neue Wohngruppe für Unbegleitete-Minderjährige-Ausländer (UMA) eröffnet werden. Das teilt die Stiftung Beiserhaus, ein Jugendhilfeträger der Diakonie Hessen, mit.

Die Stiftung Beiserhaus betreut mit ihren rund 250 Mitarbeitern bereits über 300 Kinder, unter anderem in den Landkreisen Schwalm-Eder, Hersfeld-Rotenburg und Werra-Meißner. Im Bereich der Unbegleiteten-Minderjährigen-Ausländer kümmert sich die Stiftung an verschiedenen Standorten, darunter auch in Bebra, um fast 100 junge Menschen, heißt es in einer Pressemeldung.

Sozialdezernentin Elke Künholz freut sich, dass die gute Kooperation fortgesetzt werden kann. „Ich hoffe zudem, dass wir die Zusammenarbeit auch im nächsten Frühjahr, wenn wir weitere jugendliche Asylsuchende erwarten, fortsetzen können.“

In Ersrode werden in nächster Zeit bis zu neun junge Menschen einziehen, die durch pädagogisch geschulte Mitarbeiter um die Uhr betreut werden. Dabei stünde die Vermittlung von deutschen Sprachkenntnissen im Vordergrund.

Weiterer Betreuungsschwerpunkt sei die Begleitung und Unterstützung im Asylverfahren sowie bei ausländerrechtlichen Angelegenheiten. Die jungen Leute seien motiviert in den schulischen Bereichen, und suchten nach Möglichkeiten der beruflichen Integration, um ein eigenständiges Leben führen zu können.

„Wir hoffen mit unserer neuen Wohngruppe in Ersrode und in Ludwigsau Menschen anzutreffen, die uns in unserer Arbeit unterstützen und den Jugendlichen mit Offenheit begegnen“, erklärt Harald Recke, der Direktor der Stiftung Beiserhaus. (red/kai)

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