Heimat- und Trachtenverein Obergeis will Tradition aufrechterhalten

Das erste selbst gebackene Brot

Heimat- und Trachtenverein Obergeis: Nachdem der Teig über Nacht gereift ist, wird er zu Brotlaiben geformt. Foto: nh

Obergeis. Der Heimat- und Trachtenverein Obergeis möchte die Tradition des Brotbackens wieder beleben. Dazu trafen sich einige interessierte Teilnehmer jetzt beim Backhaus „Auf der Waldbach“ zu einer kurzen Einweisung. Anschließend wurde im Geschäftshaus (Sahnehäubchen) unter Anleitung von erfahrenen Helfern/innen des Vereins „gesäuert“, das heißt, jeder hatte sein eigenes Gefäß dabei, in dem er die Zutaten für den späteren Brotteig vermengte. Traditionsgemäß wurde das uralte Brotgebet gesprochen und danach der Teig mit drei Kreuzen versehen.

Individuell markiert

Am nächsten Morgen begann die Gruppe dann schon recht früh, den Teig zu kneten und daraus kleine Laibe zu formen. Um später seine eigenen Brote wieder zu erkennen, markierte jeder Teilnehmer diese individuell. Während der etwa zweistündigen Ruhepause des Brotteiges wurde der Backofen angeheizt. Anschließend hat die Gruppe ihr Brot in den Ofen „eingeschossen“.

Voller Ungeduld warteten die Teilnehmer auf ihr erstes selbstgebackenes Brot. Nach etwa einer Stunde war es dann soweit. Die fertiggebackenen Brote konnten aus dem Ofen geholt werden und jeder bestaunte seine „Erstlingswerke“, das herrlich duftende frische Bauernbrot. Auch der gleichzeitig mit gebackene Brotkuchen (Floarekuchen) war sehr lecker und schmeckte allen vorzüglich.

Alle Akteure waren begeistert von dieser gemeinschaftlichen Brotbackaktion des Heimat- und Trachtenvereins. (red/zac)

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