Austritt aus der CDU wegen deren Energiepolitik

Elisabeth Apel wechselt zur AfD

Elisabeth Apel

Ludwigsau. Die ehemalige CDU-Landtagsabgeordnete Elisabeth Apel ist aus Protest gegen die Energiepolitik aus der CDU ausgetreten. Seit zwei Wochen sei sie „einfaches Mitglied“ der Alternative für Deutschland (AfD). „Die CDU vertritt nicht mehr meine Positionen in der Energiepolitik, aber auch bei der Euro-Rettung“, sagte sie unserer Zeitung. Sie könne das Wort „alternativlos“ nicht mehr hören.

Sie kritisiert vor allem den „völlig unkoordinierten Ausbau der erneuerbaren Energien“ und das EEG. „An der Energiepolitik ist nichts gut, die Gemeinden und Bürger werden entmündigt“, sagt Apel, die in ihrer Zeit als Landtagsabgeordnete und Geschäftsführerin des HERO-Kompetenzzentrums für Rohstoffe in Witzenhausen Expertin für Energie, Natur und Landwirtschaft war. Sie kritisiert den überstürzten Ausstieg aus der Atomkraft, die als Brückentechnologie noch für einige Jahre benötigt worden wäre. Dadurch sei jetzt die Energieversorgung unsicher und viel zu teuer.

Apel will nun bei der AfD ihre Erfahrung bei der Erarbeitung des Parteiprogramms einbringen. Ihren Sitz im Gemeindevorstand von Ludwigsau will sie allerdings behalten, dies sei auch mit der dortigen CDU so vereinbart. (kai) Seite 4

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