Brandschutzerziehung bei der Feuerwehr

Eins, eins, zwei – Hilfe eilt herbei

Nachwuchs an der Spritze: Brandschutzerziehung in der Kita Friedlos. Foto: nh

Friedlos. Eins, Eins, Zwei – Hilfe eilt herbei. Dies und mehr lernten die Vorschulkinder des Kindergartens in Friedlos bei der Brandschutzerziehung mit der Feuerwehr.

Was tun, wenn´s brennt? Die Kids wurden von den Feuerwehrleuten über das richtige Absetzen eines Notrufs und das Verhalten beim Ausbruch eines Feuers in Wohnungen aufgeklärt.

Aufmerksame Zuhörer

Dazu hatte Wehrführer Andreas Lehn das Modell eines Brandhauses aufgebaut, um den Kindern vorzuführen, wie schnell sich Brandrauch in einem Gebäude ausbreitet und welche Folgen das Einatmen der Rauchgase haben kann.

Andreas Lehn war erstaunt, wie viele schon wussten, dass man die Notrufnummer 112 wählen muss. „Wähle die eins, eins, zwei und Hilfe eilt herbei. Wenn ihr euch diesen Satz merkt, dann könnt ihr eigentlich nichts verkehrt machen“, so die Worte des Wehrführers an die aufmerksam zuhörenden Kinder.

Nach dem theoretischen Teil ging es zum praktischen in die Fahrzeughalle zum Besichtigen der Löschfahrzeuge und verschiedener Gerätschaften. Dass man sich vor einem Feuerwehrmann mit Atemschutzmaske im Einsatz nicht zu fürchten braucht, zeigten die Wehrleute, indem sie sich die Maske überzogen.

Vor der Fahrzeughalle erwarte die Kinder das Highlight: Hier hatten die Wehrleute die Kübelspritze aufgebaut und die Kinder warteten ungeduldig, um selbst einmal die Fallklappen mit dem Wasserstrahl aus dem D-Strahlrohr umzuspritzen. Dass der eine oder andere ein paar Tropfen abbekommen hat, tat dem Spaß keinen Abbruch.

Wehrführer Andreas Lehn und sein Stellvertreter Christoph Knoth hoffen, dass mit solchen Aktionen Kinder animiert werden, in die Kinder- oder Jugendfeuerwehr einzutreten. Auskunft erteilt der Gemeindejugendfeuerwehrwart Stephan Albracht oder Gemeindebrandinspektor Thorsten Ernst. (red/ass)

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