Feuerwehren Tann, Friedlos und Struth-Helmershof in Thüringen

Drei seit 25 Jahren Partner

Die Partnerschaftsurkunden werden unterzeichnet: (von links) Andreas Lehn aus Friedlos, Hartwig Klein aus Struth-Helmershof und Edgar Schmidt aus Tann. Foto: nh

Ludwigsau. Kontakte der beiden evangelischen Kirchengemeinden Friedlos und Struth-Helmershof/Thüringen wurden bereits im Jahr des Mauerfalls 1989 zwischen den beiden Pfarrern Schreiber und Jacobi geknüpft. Die beiden legten damit den Grundstein für freundschaftliche Beziehungen der beiden Gemeinden Ludwigsau und Struth-Helmershof.

Besonders zwischen den Feuerwehren Friedlos, Tann und der Feuerwehr der damals noch selbstständigen Thüringer Gemeinde Struth-Helmershof entwickelte sich eine bis zum heutigen Tage gute partnerschaftliche Beziehung, die durch gegenseitige Besuche gefestigt wurde. Das erste Mal reisten auf Einladung des damaligen Struther Wehrführers Norbert Stolz drei Friedloser Feuerwehrkameraden mit dem Mannschaftstransportwagen zum Feuerwehrtag in die Nachbargemeinde von Struth-Helmershof, nach Schnellbach. Dies war der Anfang einer bis heute bestehenden Partnerschaft zwischen den beiden Wehren.

Bürgermeister unterstützten

Dazu gesellte sich auch die Feuerwehr Tann. Diese Freundschaft wurde von den beiden damaligen Bürgermeistern Wilfried Blum, Ludwigsau, und Werner Häfner, Struth-Helmershof, unterstützt und vorangetrieben. Auch die damaligen Wehrführer Norbert Stolz aus Thüringen, Christian Knoth (Friedlos) und Friedhelm Schmidt (Tann) waren maßgeblich beteiligt.

Die offizielle Partnerschaft der beiden politischen Gemeinden wurde im Juni 1990, zur 650-Jahrfeier der Gemeinde Struth-Helmershof, mit der Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde besiegelt. Diese hängt im Dorfgemeinschaftshaus in Tann.

Das 25-jährige Partnerschaftsjubiläum nahm die Feuerwehr Struth-Helmershof zum Anlass und lud die Wehren Friedlos und Tann zu einer kleinen Feier in ihr Feuerwehrhaus ein.

Hartwig Klein gab einen kurzen Rückblick der letzten 25 Jahre, und danach unterzeichneten die drei Wehrführer Hartwig Klein (Thüringen), Andreas Lehn und Edgar Schmidt Partnerschaftsurkunden, die den Bestand der guten Beziehungen für die Zukunft sicherstellen sollen. Hartwig Klein sagte in Anwesenheit von Altbürgermeister Werner Häfner, dem amtierenden Bürgermeister der jetzigen Großgemeinde Floh-Seligenthal, Ralf Holland-Nell und Ortsbrandmeister Michael Eck, dass er alles dafür tun werde, um die Freundschaft zu erhalten. An die Jüngeren appellierte er, sich ebenfalls dafür einzusetzen und beendete seine kurze Ansprache mit dem Wahlspruch seiner Wehr, „Helfen in Not ist unser Gebot“.

Eine Bilddokumentation weckte Erinnerungen aus 25 Jahren Partnerschaft zwischen den drei Wehren – so heißt es in einer Mitteilung. (red/ank)

Kommentare