DRK-Ortsvereinigung Niederthalhausen spendet lebensrettendes Gerät für Sporthalle

Defi für den Besengrund

Lebensrettende Spende: Bürgermeister Thomas Baumann (2. von links) mit dem Vorstand der DRK Ortsvereinigung Niederthalhausen (von links) Schriftführerin Katja Vollmer, Vorsitzender Hartmut Zerr und die stellvertretende Vorsitzende Karola Becker. Foto: nh

Tann. Ihr selbsterklärtes Ziel, das Rettungswesen im oberen Rohrbachtal zu verbessern, hat die DRK-Ortsvereinigung Niederthalhausen weiter konsequent verfolgt. Als neuste Errungenschaft wurde dabei vom Vorstand des DRK der Gemeinde Ludwigsau ein Defibrillator für die Besengrundhalle übergeben.

Der Vorsitzende der Ortsvereinigung, Hartmut Zerr, stellte bei der Übergabe dar, dass Orte wie die Besengrundhalle in Tann, die von vielen Menschen genutzt würden, der ideale Standort für einen solchen Defibrillator seien. Bürgermeister Baumann, der das Gerät als Hausherr in Empfang nahm, bedankte sich und lobte das große Engagement des DRK in Niederthalhausen. Er hoffe, dass das Gerät niemals zum Einsatz komme, empfinde es aber als gutes Gefühl, dass es vorhanden sei.

Einfach zu bedienen

Bei dem Defibrillator handelt es sich um ein automatisches Gerät, dass von jedermann eingesetzt werden kann. Da aber die Hemmschwelle für den Einsatz bei vielen Menschen immer noch hoch ist, hatte das DRK die Mitglieder der Vereine, die die Besengrundhalle am meisten nutzen, gleich zu einer Einweisung eingeladen. Kreisausbilder Jörg Rosier aus Bebra demonstrierte in anschaulicher Weise die Handhabung des Gerätes. Darüber hinaus konnten einige der Anwesenden die Funktionen an einer Puppe ausprobieren.

Im Rahmen der Veranstaltung konnte der Vorstand des DRK Bürgermeister Baumann darüber unterrichten, dass die Voraushelfer vor Kurzem mit Sauerstoffflaschen sowie dazu gehörigem Equipment ausgerüstet wurden. Bei einigen Einsätzen hat sich herausgestellt, dass mit einer Sauerstoffgabe eine noch effektivere Hilfeleistung möglich ist.

Da eine Sauerstoffflasche aber nicht zu der vom Rettungsdienst zur Verfügung gestellten Ausrüstung gehört, habe man drei Stück auf eigene Rechnung besorgt. Somit könnten die Voraushelfer ihre zehn- bis 15-jährlichen Hilfeleistungen noch optimaler ausführen. (red/kai)

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