Radfahrer und Wanderer ließen sich am Vitaltag nicht vom Trip nach Mecklar abschrecken

Das Beste draus gemacht

Aller immer wieder einsetzender Regengüsse zum Trotz hatte sich diese, von Jördis Schuch geführte Wanderergruppe am Vitaltag auf eine „Extra-Runde“ zum Mecklarer Umspannwerk begeben. Gut beschirmt und gut verpackt traf sie am Sonntagmittag wieder an der Informationstafel im Gänsedorf ein. Fotos: Apel

MECKLAR. Wie schön hätte alles sein können: Wenn die Sonne am Sonntag den vom Verein „Pro Region Mittleres Fuldatal“ veranstalteten Vitaltag und ganz besonders natürlich das Vitalfest, für das viele fleißige Hände auf dem Mecklarer Sportplatzgelände vorgearbeitet hatten, mit wärmenden Strahlen und höheren Temperaturen verwöhnt hätte! So jedoch – nach Regenschauern bis in den Sonntagnachmittag hinein – dürften nur knapp 1000 „Vitalos“ der Einladung ins Grüne gefolgt sein.

Schlammige Kilometer

Wer sich vom Radfahrer-Startpunkt am Kloster Haydau in Altmorschen auf den Weg gemacht hatte und über die Zwischenstationen Herzblumenplatz, Herz- und Kreislaufzentrum, Hohe Buche und Friedloser Fuldabrücke in Mecklar angekommen war, konnte stolz darauf sein, links und rechts der Fulda eine steigungsreiche Wegstrecke bewältigt und etwas Gutes für sein Mountainbiker-Herz getan zu haben. So wie Jörg Iffland aus dem Gänsedorf und Peter Hildebrand aus Bad Hersfeld, die nach vielen schlammigen Kilometern von den Strapazen der Tour gekennzeichnet am „Zielbahnhof“ eintrafen und an der Urkundenausgabestelle des HKZ ihre Auszeichnungen in Empfang nahmen.

Natürlich war auch der eine oder andere Wanderer unterwegs. Er konnte sich den von Jördis Schuch und Heinz Kersch geführten Wandergruppen anschließen und so manche schöne Aussicht kennenlernen.

Rund um den Sportplatz waren jede Menge Stände aufgebaut, bei denen man sich bei den Krankenkassen und bei der Apotheke Holzapfel informieren und natürlich auch gewinnen konnte. Die Kreisverkehrswacht war mit Simulationsgeräten vertreten. Kanu-Wanderer, Laser- und Bogen-Schützen präsentierten sich, ebenso Radballer und unter dem Dach eines am Samstag kurzfristig aufgestellten Zelts Tanzgruppen aus Tann, Meckbach und Mecklar. Der Landkreis war ebenfalls vertreten. Und auf einem von der Heinebacher Kirchner Solar Group zur Verfügung gestellten Segway konnte man lernen, wie man „elektrisch“ Roller fährt.

Kartoffelsuppe mit Brot

Für das leibliche Wohl sorgten die örtlichen Vereine, angefangen beim Backhausverein, dessen selbstgekochte Kartoffelsuppe mit Brot aus dem Backhaus der Renner war, bis hin zur Damengymnastikgruppe des TSV, deren Kuchenbäckerinnen von den Kolleginnen des Landfrauenvereins Fuldastrand unterstützt wurden.

Bürgermeister Thomas Baumanns Fazit: „Alles war bestens vorbereitet und perfekt organisiert. Ich habe nur Lob gehört!“ Und Achim Wilutzky von der Vitalfest-Organisation ergänzt: „Die Mecklarer Vereine haben aus dem, was möglich war, das Beste gemacht!“

Von Wilfried Apel

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