Neuer Barfußpfad im Besengrund soll die Sinne der Besucher schulen

Besenreiser und Blähton

Gesund und gut für die Sinne: In Tann kann man seit kurzem ausprobieren, ob Besenreiser oder Kiefernzapfen besonders „fußreflexzonenintensiv“ sind oder nicht. Christa Klein, die Vorsitzende des Gesangvereins (Dritte von rechts), beobachtet den offiziellen Testlauf mit Bürgermeister Thomas Baumann (rechts im Bild) mit Wohlgefallen. Foto: Apel

Tann. Wer seinen Tastsinn schärfen und ausprobieren will, wie sich Kieselsteine, Besenreiser, Fichten- und Kiefernzapfen, Moos, Sand, Kies und der Baustoff Blähton ganz ohne Schuhe anfühlen, kann das jetzt im unmittelbar hinter der Tanner Kirche gelegenen Bürgergarten auf dem Barfußpfad tun.

Zu verdanken ist die Möglichkeit zur Mini-Mutprobe der Vorsitzenden des Tanner Gesangvereins „Frohsinn“, Christa Klein. Sie hatte die Idee, das Gelände im Rahmen eines Wettbewerbs der VR-Bank Bad Hersfeld-Rotenburg umzugestalten und mit einer Attraktion aufzuwerten.

Viel Unterstützung

Nicht nur die Sängerinnen und Sänger waren von ihrem Vorschlag begeistert und sagten größtmögliche Unterstützung zu, sondern auch die VR-Bank und Bürgermeister Thomas Baumann. Da auch die örtliche Jagdgenossenschaft Geld zur Verfügung stellte, ging alles wie von selbst. Des göttlichen Segens wegen setzte Pfarrer Jörg Scheer sogar noch einen Festgottesdienst an, der vom Gesangverein Tann und vom Posaunenchor Reilos/Friedlos musikalisch umrahmt wurde und bestens besucht war.

Im Anschluss durfte jeder testen, was mehr piekst: Fichten- oder Kiefernzapfen. Zur Stärkung und als Belohnung gab es Steaks und Bratwürstchen und am Nachmittag Kaffee und Kuchen.

Natürlich haben die Mitglieder des Tanner Gesangvereins dem aufs Sparen bedachten Bürgermeister versprochen, den Barfußpfad in Schuss zu halten und regelmäßig zu pflegen.

„Das machen wir gern“, unterstrich Christa Klein, die auch Mitglied des Ortsbeirats ist, und die sich erhofft, dass der neugestaltete Platz, auf dem die Gemeinde einen weiteren, ganz normalen Pfad angelegt hat, ein Platz voll wunderbarer Begegnungen werden wird.

Von Wilfried Apel

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