DRK-Bergwacht und Nabu entfernten Hecken am Steinbruch vor Raboldshausen

Aktiv für den Naturschutz

Ein Teil des Bergwachtteams Neuenstein und Nabu-Mitglieder aus Bad Hersfeld sorgten für ein kontrolliertes Verbrennen. Foto: nh

Bad Hersfeld. Gleich mehrere Wochenenden investierten die Naturschützer der Bergwacht des Deutschen Roten Kreuzes Neuenstein und des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu), Ortsgruppe Bad Hersfeld, um am Kalkmagerrasen am Steinbruch vor Raboldshausen aktiv tätig zu sein.

Um die Rasenflächen zu erhalten und sie vor der zunehmenden Verbuschung zu schützen, entfernten die fleißigen Helfer mit Motorsägen und Motorsensen die dort wuchernden Hecken, insbesondere den Schwarzdorn.

In den Sommermonaten waren bereits 25 Ziegen als grasende Naturschützer auf dem Kalkmagerrasen unterwegs. Damit der Halter der Ziegen aus Raboldshausen seinen Zaun im nächsten Jahr dichter an den Heckenrand stellen kann, wurden etwa ein bis zwei Meter der Hecke zurückgeschnitten.

Noch vor den Schneefällen wurden die Hecken an sieben Feuerstellen kontrolliert verbrannt. Dazu waren über zwanzig aktive Naturschützer der Bergwacht und des Naturschutzbundes im Einsatz. Überwacht und gesichert wurde die Aktion durch zwei aktive Feuerwehrkameraden, die gleichzeitig auch „Bergwächtler“ sind.

Herzhafte Vesper

Zum Abschluss des Heckenschnitts hatte der Nabu-Vorsitzende Heiner Eigenbrod zu einer herzhaften Grillvesper eingeladen. Nach der anstrengenden körperlichen Arbeit hatten die Helfer einen guten Appetit. Mit dem Gefühl, etwas Gutes zur Erhaltung der schützenswerten Flächen getan zu haben, wollen die Helfer im nächsten Jahr ihre Arbeit für die Natur fortsetzten. (red/esp)

Kommentare