Rettungshubschrauber im Einsatz

Schwerer Unfall auf der A4 bei Bad Hersfeld: Fahrer aus Auto geschleudert

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Kirchheim/Bad Hersfeld. Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Samstagabend gegen 19 Uhr auf der A4 zwischen dem Kirchheimer Dreieck und Bad Hersfeld in Fahrtrichtung Osten gekommen.

Der Fahrer eines mit zwei Personen besetzten Audis verlor in einer leichten Rechtskurve auf regennasser Fahrbahn die Kontrolle über sein Fahrzeug. Das Auto brach vermutlich zuerst nach links aus wobei der Fahrer versuchte, das Fahrzeug abzufangen. Im weiteren Verlauf schleuderte der Audi nach rechts durch einen Flutgraben, riss einen Wildschutzzaun nieder und schleuderte etwa zehn Meter eine Böschung hinauf, wobei sich das Fahrzeug vermutlich mehrfach überschlug. 

Nach etwa 75 Metern wurde der vermutlich nicht angeschnallte Fahrer aus seinem Fahrzeug geschleudert. Der Audi überschlug sich seitlich zurück auf die Fahrbahn, wo er zwischen dem linken und rechten Fahrstreifen auf dem Dach zum Liegen kam.

Ersthelfer kümmerten sich um den Fahrer

Ersthelfer und alarmierte Rettungsassistenten mehrerer Rettungswagen, die zur Unfallstelle beordert wurden, kümmerten sich um den schwerverletzten Fahrer in der Böschung der Autobahn und gleichzeitig um die schwerverletzte eingeklemmte Beifahrerin, die auf Anordnung eines Notarztes von der Feuerwehr aus Kirchheim durch eine Crashrettung aus dem Fahrzeugwrack befreit werden musste, da Lebensgefahr bestand. Die junge Frau wurde mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Bad Hersfeld gefahren und der Fahrer mit dem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus nach Kassel geflogen. 

Ein Hund, der ebenfalls mit im Fahrzeug war, wurde von Autofahrern schwerverletzt aufgefunden und zu einem Tierarzt nach Bad Hersfeld gefahren. Von der Staatsanwaltschaft wurde aufgrund der Schwere der Verletzungen beider Insassen ein Sachverständiger zur Unfallrekonstruktion an die Unfallstelle bestellt. Über die Höhe des Sachschadens konnten noch keine Angaben gemacht werden. Am Audi entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste die A4 in Richtung Osten vollgesperrt werden. Es entstand ein Stau von mehreren Kilometern.

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