Radweg soll verlegt werden

Reger (Auto-)Verkehr herrscht oft auf der Kreuzung der Kreisstraße 32 und der Kirchheimer Industriestraße, auf der hier auch der Radweg R11 verläuft. Nach dem Willen der Kirchheimer Parlamentarier soll der Radweg jetzt in Richtung Eichmühle (hinter den Büschen am oberen linken Bildrand) und die Bahnhofsstraße – Abzweig hinten rechts vor der Bushaltestelle – verlegt werden, um das Radeln sicherer zu machen. Foto: Löwenberger

Kirchheim. Neue Köpfe, ein neu renovierter Tagungsort und eine neue Diskussionskultur waren die Eckpunkte der nach der Kommunalwahl ersten regulären Sitzung der Kirchheimer Gemeindevertretung im – jetzt ansehnlichen – Anbau des Bürgerhauses am Donnerstagabend.

Auch die Abarbeitung der sieben Tagesordnungspunkte in 43 Minuten war weniger dem Auftritt der deutschen EM-Formation am gleichen Abend als vielmehr einer guten und sorgfältigen Vorbereitung der zu behandelnden Themen geschuldet. Lediglich ein Antrag von Karin Abel (CDU), eine Projektgruppe zur Einführung eines bilingualen Konzeptes und somit eine bessere Verzahnung zwischen Kindertagesstätte und Grundschule zu schaffen, war wohl im Vorfeld nicht ausreichend diskutiert worden.

Trotz grundsätzlicher Übereinstimmung stellte die SPD-Fraktion einen Änderungsantrag, der im Wesentlichen den Begriff „bilingual“ durch „Fremdsprachen“ ersetzte und den Erziehern und Lehrern mehr Mitsprache ermöglicht.

Projektgruppe bilden

Nachdem auch der Änderungsantrag noch einmal geringfügig geändert worden war, wurde einstimmig beschlossen eine solche Projektgruppe mit dem Bürgermeister an der Spitze und jeweils zwei Vertretern aus den Fraktionen, dem Kindergarten und der Grundschule bis spätestens zum 1. Januar 2017 zu gründen und dafür 2500 Euro in den Haushalt einzustellen.

Schnell und ebenfalls einstimmig zugestimmt wurde einem Antrag der CDU-Fraktion, wonach geprüft werden soll, ob der Radweg R11, der in Kirchheim durch die stark befahrene Industriestraße und über den Kreuzungsbereich mit der K32 im Bereich der Autobahnzubringer führt, in Richtung Eichmühle entlang der ehemaligen Bahntrasse verlegt werden kann. Ist dies der Fall soll die Verlegung auch im Hinblick auf mögliche Fördergelder mit der Nachbargemeinde Niederaula abgestimmt werden.

Weil wegen des Autobahn-umbaus der Kinderspielplatz in der Breslauer Straße nicht mehr nutzbar ist, soll nach einem weiteren CDU Antrag der Gemeindevorstand geeignete Flächen für eine Neuanlegung suchen, gegebenenfalls Grundstücksverhandlungen führen und klären, wie weit der Verursacher an den Kosten zu beteiligen ist. Abstimmung wie vor: Schnell, diskussionslos, einstimmig.

Ebenso erging es einem dritten CDU Antrag, wonach geprüft werden soll, ob auf der B454 im Bereich des evangelischen Gemeindezentrums und der Kirche eine Tempo-30-Zone eingeführt werden kann. Ohne Gegenstimmen, aber mit fünf Enthaltungen, wurden Christiane Hofmann und Nadja Puscher als Mitglieder des Personalrats in die Betriebskommission des Eigenbetriebes gewählt. Vertreten werden beide durch Anne Grob.

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