Gedränge bei Apfel- und Kartoffelfesten in Hausen und Kirchheim

Apfelsaft pressen in Kirchheim für die vielen durstigen Besucher.

Von Bernd Löwenberger Kirchheim/Hausen. Geduld und Glück waren gefragt auf den Festen am Tag der Deutschen Einheit in Kirchheim und in Hausen. Geduld in den langen Schlangen vor den Verköstigungsständen und Glück, um mit dem endlich vollen Teller einen Sitzplatz zum Essen zu finden.

Apfel- und Kartoffelfest, gepaart mit Oldtimertreffen und Kartoffelfest mit Markttag lockten bereits am Vormittag zahlreiche Besucher an die Kirchheimer Scheune an der Aula und auf den Hausener Festplatz im Dorfkern des Oberaulaer Ortsteils. Und weil die Kirchheimer fast, die Hausener gänzlich trocken durch den Tag kamen, hielten die Besucherströme bis zum Abend an.

Wer zu spät kommt...

Wer da zu spät kam, der wurde schon mal bestraft, weil in Kirchheim der Einkochapparat mit Kartoffelsuppe trotz mehrfachen Nachfüllens irgendwann leer und in Hausen auch 300 Kartoffelklöße in Specksoße irgendwann alle waren. Die Teams an den Pfannen mit Kartoffelpuffern waren hier wie da im Vollstress und die Apfelsaftkaraffen in Kirchheim waren ständig leer, obwohl die Mannschaft Äpfel presste als gäbe es kein Morgen. Die Kaffeemaschinen liefen auf Hochtouren und die Wartezeit am Kuchenbüffet war genau so lang wie die am Würstchenstand - oder umgekehrt. Trotzdem: Hunger und Durst musste niemand leiden, Langeweile kam keine auf und die Stimmung beim Plausch mit Freunden und Bekannten hätte besser kaum sein können.

Rund 60 Oldtimer hatten sich in Kirchheim eingefunden. Viele davon machten sich am frühen Nachmittag auf den Weg nach Hausen. Dort konkurrierten sie im oberen Teil des Festplatzes mit der Greifvogelvorführung der Falkner Michael Schanze und Silvia Klaus am anderen Ende des Festplatzes. Zwei Stunden lang informierten die beiden mit Wanderfalke Heike, Uhu Pimpf und Wüstenbussard Maverik über alles, was mit Greifvögeln zu tun hat. Zwischenzeitlich hatten sie dabei, zumindest akustisch, hin und wieder mit dem Musikzug Hubbert zu kämpfen.

Am Ende des Tages waren alle Besucher glücklich und zufrieden, ebenso wie die Veranstalter, nur die waren auch noch redlich geschafft.

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