Autofahrer verlor im Kurvenbereich Kontrolle über sein Auto – Verletzt ins Krankenhaus gefahren

Mit Winterreifen ins Schleudern geraten

Totalschaden: Verletzt wurde der Fahrer dieses Wagens, der auf der A 4 zwischen dem Kirchheimer Dreieck und Bad Hersfeld ins Schleudern geriet. Foto: Krannich/TVNews Hessen

Kirchheim/Bad Hersfeld. Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Mittwochabend gegen 22 Uhr auf der A 4 zwischen dem Kirchheimer Dreieck und Bad Hersfeld gekommen. Der Fahrer eines Mitsubishis hatte vermutlich aufgrund nicht angepasster Geschwindigkeit mit Winterreifen in einer leichten Linkskurve die Kontrolle über sein Fahrzeug verloren.

Das Auto schleuderte, bohrte sich unter die Mittelschutzplanke und hebelte sie auf einer Länge von 60 Metern aus der Verankerung. Im weiteren Verlauf wurden beide Vorderreifen von den Felgen gerissen, bevor der Mitsubishi völlig zerstört in der Mitte der zweispurigen Autobahn zum Stehen kam.

Bei dem Unfall wurde der Fahrer verletzt und musste mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus nach Bad Hersfeld gefahren werden.

Als Unfallursache wird von der Polizei nicht angepasste Geschwindigkeit in Verbindung mit Winterreifen angenommen.

Winterreifen sind im Sommer nicht die ideale Bereifung, da sie alleine bei einer Geschwindigkeit von 100 Kilimeter pro Stunde einen um bis zu vier Wagenlängen längeren Bremsweg haben und viel mehr rutschen. Auch die Seitenstabilität in einer Kurvenfahrt ist bei hoher Geschwindigkeit nicht mehr gegeben.

Am Fahrzeug entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Während der Rettungs- und Bergungsarbeiten musste der linke Fahrstreifen in Richtung Osten gesperrt werden. Es bildete sich ein Stau von mehreren Kilometern Länge. (yk)

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