Abschleppdienst half Rettungsassistenten bei Crashrettung - Junge Frau eingeklemmt

Unfälle auf der A7: Vier teils schwer Verletzte - darunter auch zwei Polizisten

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Zu zwei Unfällen kam es am Dienstagmorgen auf der A7 bei Kirchheim. Dabei wurden auch zwei Polizisten schwer verletzt.

Kirchheim. Zu zwei schweren Verkehrsunfällen ist es am Dienstagmorgen kurz hinter dem Hattenbacher Dreieck auf der A7 in Fahrtrichtung Kirchheim gekommen. Dabei wurden auch zwei Polizisten schwer verletzt.

Gegen 6.45 Uhr war zunächst ein Autofahrer aus Bebra mit einem Sattelzug kollidiert. Das Auto überschlug sich mehrfach und blieb auf der zweiten von vier Fahrspuren auf dem Dach liegen. Ein Streifenwagen der Autobahnpolizei sicherte die Unfallstelle und leitete den Verkehr an der Unfallstelle vorbei. Zur Unfallaufnahme befanden sich der Pkw-Fahrer und ein Polizeibeamter im Streifenwagen, ein Polizeibeamter am Streifenwagen regelte den Verkehr.

In diesem Moment kam eine 25-jährige Autofahrerin aus Burghaun in Schleudern und krachte in den Streifenwagen hinein. Hierbei wurde die Fahrerin im Fahrzeug eingeklemmt. Erneut eilten Feuerwehr, Rettungswagen und Notarzt zur Unfallstelle. Auf Anordnung des Notarztes befreiten die bereits für den ersten Unfall an der Unfallstelle eingetroffenen Fahrer eines Abschleppwagens gemeinsam mit dem Rettungsdienst die schwer verletzte Fahrerin aus dem Fahrzeug. Die Schwerverletzte musste mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum Gießen geflogen werden.

Der Autofahrer des ersten Unfalls und der Polizeibeamte aus dem Streifenwagen wurden bei dem Unfall ebenfalls schwer verletzt, der Polizeibeamte, der die Unfallstelle absicherte, sogar sehr schwer. Alle drei wurden mit Rettungswagen nach Bad Hersfeld gefahren.

Während der Unfallaufnahme wurde die A7 in Fahrtrichtung Norden bis 9.30 Uhr voll und bis 11 Uhr teilweise gesperrt. Den Gesamtschaden beziffert die Polizei auf 45 000 Euro. Ein Sachverständiger wurde zur Unfallrekonstruktion angefordert. (yk/nm/zac)

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