Neujahrsspringen des Radsportvereins Bad Hersfeld auf dem Eisenberg

Todesmutige Sprünge mit dem Mountainbike

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Fast zwei Meter weit sprang Elmar Henrich mit seinem Mountainbike unter dem Applaus von rund 50 Zuschauern beim zweiten Neujahrsspringen des Radsportvereins Bad Hersfeld am Freitagnachmittag auf dem Eisenberg.

Kirchheim. Mehr als 50 aktive Radfahrer und Zuschauer hatten sich am frühen Nachmittag des Neujahrstages zum zweiten Neujahrsspringen des Radsportvereins Bad Hersfeld auf dem Parkplatz des Resort Eisenberg versammelt.

Bei dichtem Nebel und Temperaturen knapp über Null war es nicht gerade kuschelig auf dem höchsten Berg des Landkreises. Das aber tat der Stimmung keinen Abbruch und zum Aufwärmen gab es heißen Kaffee oder Glühwein.

Nachdem der Vereinsvorsitzende Carsten Lenz die Gäste begrüßt und einen kurzen Ausblick auf die im neuen Jahr geplanten Veranstaltungen gegeben hatte, ging es kurz nach zwei Uhr los.

Die 200 Millimeter hohe Sprungschanze wurde in Position gestellt, und ein Biker nach dem anderen „raste“ auf das Hindernis zu. Manch einen verließ dabei der Mut und er drehte noch im letzten Moment ab. Andere gingen die Sache vorsichtig und damit zu langsam an, so dass es nur für kleine Hüpfer reichte und einige zeigten respektable Sprünge.

Und dann kam Elmar Henrich. Unerschrocken stürmte der erfahrene Mountainbike Downhill-Racer auf die Rampe los, riss am Absprungpunkt das Rad nach oben und erst nach 1780 Millimetern berührte das Hinterrad unter dem lauten Applaus der Zuschauer wieder festen Boden. Der Sieger stand fest.

Zwar folgten noch einige weitere Versuche, aber diese Weite war nicht mehr zu toppen. So beschloss man schließlich den ungemütlichen Parkplatz zu verlassen und in der warmen Turmschänke „die Gastronomie etwas anzukurbeln“, so zumindest formulierte es der Vizevorsitzende Peter Hartwig.

Von Bernd Löwenberger

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