Erste Vorarbeiten in der kommenden Woche

Umbau des Kirchheimer Dreiecks beginnt

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Kirchheim. In der kommenden Woche beginnen die ersten Vorbereitungen für den umfangreichen Umbau des Kirchheimer Dreiecks. Das teilt die Straßenbauverwaltung Hessen Mobil mit.

Durch die Bauarbeiten soll in den kommenden sieben Jahren die Verkehrssicherheit verbessert und zugleich die Leistungsfähigkeit erhöht werden. Jetzt wird mit der Rodung im nördlichen Bereich der Verbindungsrampe von der A 4 zur A 7 begonnen. Diese Verbindung soll um 400 Meter nach Osten verschoben werden. Dazu wird im anschließenden ersten Bauabschnitt eine neue Brücke mit einer Stützweite von 20 Metern über einen Wirtschaftsweg errichtet. Für die Bauarbeiten muss der Wirtschaftsweg ab Februar gesperrt werden. Auf der A4 kommt es voraussichtlich schon ab Januar zu Einschränkungen.

Außerdem wird die Ausfahrt Kirchheim nach Norden verschoben und vorverlagert. So sollen die Verkehrsströme entflochten werden. Von der A7 abfahrende Fahrzeuge müssen den Verkehr nicht mehr kreuzen. Eine zusätzliche Fahrspur für Autos in Fahrtrichtung Frankfurt soll die von der A 4 aus Richtung Bad Hersfeld kommenden Autos und Lastwagen besser vom Verkehr der A 7 aus Richtung Kassel trennen. Der gesamte Umbau umfasst 1,3 Kilometer der A4 und zwei Kilometer der A 7.

Hessen Mobil verspricht, dass durch den Bau von Lärmschutzeinrichtungen sowie durch den Einbau von offenporigem Asphalt die Lärmbelastung für die Anwohner gesenkt wird. Als Ausgleichsmaßnahme für die Eingriffe wird die Geis renaturiert.

Die Bundesrepublik Deutschland investiert in den Umbau des Kirchheimer Dreiecks insgesamt rund 43,6 Millionen Euro. Während der siebenjährigen Bauzeit soll der Verkehrsfluss am Kirchheimer Dreieck aufrecht erhalten werden. Dafür müssen die Baustellenfahrspuren aber mehrfach umgelegt werden. Hessen Mobil rechnet damit, dass bis zum Jahr 2023 alle Arbeiten erledigt sind. 

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