15. Dorfabend anlässlich der Kirmes in Gershausen präsentierte ein buntes Programm

Tradition und Erneuerung

Hannelore Gierke-Stöcklein

Gershausen. Einen Dorfabend zur Kirmes hat Hannelore Gierke-Stöcklein, Mutter des damaligen „Kirmesvaters“ Andreas Stöcklein, des Vorsitzenden der Burschenschaft, im Jahr 2001 angeregt. Damit sollte auch den älteren Menschen bei der Kirmes ein ansprechendes Programm geboten werden. Diese Anregung nahm die Burschenschaft auf und präsentierte seither mit Unterstützung von örtlichen Gruppen, die sich meist eigens zu diesem Anlass formierten, ein buntes Unterhaltungsprogramm – in diesem Jahr zum 15. Mal.

Schöne Kostüme

Der diesjährige „Kirmesvater“ Manuel Frank konnte so wieder zahlreiche Beiträge örtlicher Initiativen ankündigen. Den Reigen eröffneten die Jüngsten mit einem Pinguintanz und erfreuten in ihren schönen Kostümen; es folgte eine Tanzformation der älteren Kinder. Hannelore Gierke-Stöcklein überbrachte dann in Mundart humorvoll die neusten Nachrichten aus Gershausen. Die Fitness-Freaks begeisterten schließlich mit ihren Rhythmen und auch die Tanzmädels überzeugten mit ihrer Tanzdarbietung.

Dass sich Bräuche wandeln und sich im Laufe der Zeit in gewisser Weise den jeweiligen Verhältnissen anpassen, spiegelt sich auch in der seit Jahrhunderten gefeierten Kirmes wider, so auch in Gershausen.

Ständchenspielen

Dass hier neben der Aufnahme von neuen Brauchtumselementen auch seit Generationen übliche beibehalten wurden, ist unter anderem auch dem Gershäuser Adolf Bierwirth zu verdanken. Als einheimischer Trompeter sorgt er dafür, dass jährlich anlässlich der Kirmes auch noch die traditionellen Ständchen gespielt werden. Da er schon viele Jahrzehnte in Kapellen mitspielt, stellt er mit einigen Musikkollegen jeweils eigens eine kleine Blaskapelle zusammen und erfreut so die Gershäuser anlässlich der Kirmes mit Ständchen.

Von Brunhilde Miehe

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