Weihnachtsmarkt im Kirchheimer Wildpark: Wind und Regen hielten Besucher ab

Steife Brise, bunte Zöpfe

International: Angeregt und unterstützt von (in der Hütte von links) der Flüchtlingsbeauftragen Traudel Seibicke und Arwen Schmidt flochten Askalu Gebremaniam und Meseret Tesfaya aus Eritrea zum Fest bunte Zöpfe ins Haar. Beobachtet von Flüchtlingen aus der Unterkunft im ehemaligen Motel freuten sich darüber die Mädchen (vorne von links) Milu, Mia, Luise und Juna. Foto: Löwenberger

Kirchheim. Das war nicht das Wetter, das sich die Veranstalter des Weihnachtsmarktes im Kirchheimer Tierpark am Sonntag erhofft hatten.

Eine steife Brise und mehr oder weniger heftiger Dauerregen luden nicht gerade zu einem Spaziergang zwischen den Verkaufs- und Imbissständen ein. Zwar konnten einige Tüten mit selbst gebackenen Plätzchen an den Mann beziehungsweise die Frau gebracht werden und auch dicke Socken, Adventskränze, Christbaumschmuck und andere Dekoartikel wechselten den Besitzer.

Die frischen Crepes schmeckten vorzüglich, ebenso wie die Bratwurst im Brötchen. Aber auch der heiße Glühwein und Weihnachtsmusik von Jürgen Herberg wollten nicht die richtig vorweihnachtliche Stimmung aufkommen lassen.

Der Nikolaus kam dann trotzdem noch und verteilte Süßigkeiten und kleine Geschenke an die Besucher, die dem schlechten Wetter getrotzt hatten. Eine Besonderheit auf dem Kirchheimer Weihnachtsmarkt war der Stand von Meseret Tesfaya und Askalu Gebremaniam. Angeregt und unterstützt von der Flüchtlingsbeauftragen Traudel Seibicke und Arwen Schmidt flochten die Damen aus Eritrea entsprechend ihren heimatlichen Bräuchen den Kindern zum Fest bunte Zöpfe ins Haar.

Von Bernd Löwenberger

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