Ehrenamtliche gestalten Willingshainer Ortsmitte um – Unterstützung von Stiftung

Pavillon für den Dorfplatz

Probesitzen: (vorne, von links) Ortsvorsteher Reiner Weppler besichtigt gemeinsam mit den Sparkassen-Mitarbeiterinnen Kerstin Schäfer, Gabi Stiebing und Annemarie Diebel sowie Bertold Schmidt vom Kuratorium der Sparkassenstiftung „Gutes tun“ die neue Schutzhütte auf dem neu gestalteten Willingshainer Dorfplatz. Hinten haben (von links) Horst Reuber, Bernd Stiebing und Frank Thiel schon einmal in dem Bauwerk Platz genommen. Foto: Eisenberg

Willingshain. Seine Bewährungsprobe hat der neue Willingshainer Dorfplatz schon beim Maibaumfest bestanden, in großen Schritten strebt das ehrgeizige Projekt aller Vereine des Kirchheimer Ortsteils nun der Vollendung entgegen.

Auch das Herzstück des Bauvorhabens, ein hölzerner Pavillon, steht jetzt an seinem Platz. Wie auch alles andere an ihrem neuen Treffpunkt wurde auch das Bauwerk von den Willingshainern selbst gebaut, von der Damengymnastikgruppe gestrichen und jetzt in der Ortsmitte aufgestellt. Bei der Eindeckung des Daches mit Bitumenschindeln wurden die Ehrenamtlichen zwischenzeitlich von den warmen Temperaturen ausgebremst. Ob und wie die Seitenwände verkleidet werden sollen, haben die Beteiligten noch nicht abschließend entschieden.

Seit vergangenem Jahr

Seit dem vergangenen Jahr arbeiten die Bewohner des Dorfes am Fuße des Eisenbergs an der Neugestaltung des Ortsmittelpunkts. Die Idee dazu war entstanden, nachdem die Gemeinde Kirchheim das ehemalige Gartengrundstück erworben hatte, weil ein Teil davon für den Straßenbau benötigt wurde. Das Besondere bei dem Bauprojekt: Die Autobahngemeinde stellt zwar das Grundstück, übernimmt aber keine weiteren Kosten. Bewohner und Vereine investieren also nicht nur ihre Arbeitskraft, sondern bezahlen auch einen Großteil des Materials. Unterstützt werden sie dabei von Sponsoren. 1500 Euro für den Pavillon steuerte beispielsweise die Stiftung „Gutes tun“ der Sparkasse Bad Hersfeld-Rotenburg bei, deren Vertreter den neuen Dorfplatz jetzt besichtigten.

Etwa 300 Arbeitsstunden, berichte Ortsvorsteher Reiner Weppler, haben die Willingshainer bisher geleistet, etwa 6000 Euro für das Material investiert. „Durch das Dorfplatz-Projekt sind die Vereine im Ort noch näher zusammengerückt“, hat der Ortsvorsteher festgestellt. Alle Vereine und Gruppierungen sind beteiligt und haben jeweils einzelne Bauabschnitte federführend übernommen.

Kartoffelfest im Herbst

Der neue Mittelpunkt soll den Willingshainern künftig als Treffpunkt und Platz zum Feiern dienen. Die nächste Veranstaltung ist bereits in Planung: Im Herbst soll dort ein Kartoffelfest veranstaltet werden.

Von Jan-Christoph Eisenberg

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