Nieselregen verhindert Steinzeitfeuer

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Hausen. Am Einsatz der Besucher des Steinzeitfestes am Sonntagnachmittag im Oberaulaer Ortsteil Hausen hat es sicher nicht gelegen, dass das Feuer nicht zum Leben erweckt werden konnte.

Gleich mehrere Einzelpersonen oder Teams, so wie hier Leon (links) und Guido Dietrich hatten sich gefunden, um nach uralter Methode mit einem Holzbrettchen und einem Holzstab Feuer zu entfachen. Um die Haut der Hände nicht unnötig zu strapazieren hatten sich alle Aktiven dazu entschlossen, das Rundholz mit der Sehne eines Bogens zu umwickeln und es so in Drehung zu versetzen. Das funktionierte mehr oder weniger gut und nach einiger Zeit stiegen hier und dort auch die ersten Rauchwölkchen auf, ein Flämmchen aber wollt nirgendwo züngeln. Selbst das Profiteam, bestehend aus dem Vorsitzenden des Vereins der Steinzeitfreunde Hausen, Uwe Bickert, und dem steinzeiterprobten Alpenüberquerer Ingo Schuster musste bei einbrechender Dunkelheit schweißgebadet aufgeben und den bereitliegenden Reisighaufen mit modernen Mitteln in Brand setzen. Beide Feuermacher führten die Misserfolge auf den Nieselregen und feuchtes Material zurück. (lö)

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